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Neuer Vorstand für das Netzwerk

FrankPrzibylla2Die Mitgliederversammlung des Schwulen Netzwerks NRW wählte am 8. November 2014 einstimmig Frank Przibylla aus Dortmund für die restliche Amtszeit in den Vorstand des Schwulen Netzwerks, nachdem Uwe Rentrop bereits im August aus familiären Gründen sein Vorstandsamt niedergelegt hat. Frank (54) ist Beamter in der Justizverwaltung und seit 1979 Mitglied des Dortmunder Lesben- und Schwulenzentrum KCR. Zurzeit verwaltet er als Kassierer die Finanzen des Zentrums und organisiert Kulturveranstaltungen. Zudem ist er im Vorstand der AIDS-Hilfe Dortmund und Mitglied im ARCUS-Stiftungsrat. 

Frank, wie kamst Du auf die Idee, Dich für das Vorstandsamt zu bewerben?

Ich engagiere mich ja seit vielen Jahren für das Dortmunder Lesben- und Schwulenzentrum KCR und die Dortmunder Aidshilfe. Das ist so ein klassisches Engagement "vor Ort". Ich fand es reizvoll, einen Teil meiner ehrenamtlichen Arbeit auch auf Landesebene einzusetzen.

Gibt es Themen, die Dich an der Arbeit besonders reizen?

Ich kann mir gut vorstellen, mich schwerpunktmäßig um das Thema Migration zu kümmern. Gerne würde ich hierzu bereits besehenden Einrichtungen und Projekte kennen lernen und mithelfen, dass weitere entstehen können.

Du bist vom Schwulen Netzwerk 2005 mit der Kompassnadel ausgezeichnet worden. Hat das Dein Leben verändert?

Das Leben hat diese Auszeichnung nicht gleich verändert, aber die Würdigung meiner ehrenamtlichen Arbeit hat gut getan. Sie wirkt immer noch nach. Ich freue mich, wenn ich auch nach 9 Jahren noch auf die Verleihung der Kompassnadel im Jahr 2005 angesprochen werde.

Wenn Du drei Wünsche frei hättest, einen privaten, einen beruflichen und einen für Deine ehrenamtliche Arbeit – welche wären das?

Mit zunehmendem Alter kommt bei den privaten Wünschen eine gute Gesundheit immer mehr in den Vordergrund. Berufliche Wünsche habe ich irgendwie keine. Für das Ehrenamt wünsche ich mir viel mehr Engagement der Schwulen. Viele, vor allem die jüngeren, nehmen das, was wir in vielen Jahren erreicht haben, einfach nur so hin und verstehen nicht, dass wir ohne ehrenamtlichem Engagement nicht wären, wo wir heute sind.

Lieber Frank, vielen Dank!

 

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