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Die Teilnahme ist sowohl vor Ort in Bielefeld als auch in Düsseldorf an ein, zwei oder drei Tagen möglich – selbstverständlich auch digital. Teilnahmegebühren werden nicht erhoben. Bei Teilnahme in Düsseldorf fallen lediglich Kosten für Unterkunft und Verppflegung an. Freitag, 20. November in Bielefeld Vorstellung der Studienergebnisse „Die Lebenswirklichkeit und die Problemlagen von LSBTIQ* mit unterschiedlichen Formen der Behinderung, chronischen Erkrankungen, psychischen und sonstigen Beeinträchtigungen“ Ort: VHS Bielefeld, Historischer Saal, Ravensberger Park 1, 33602 Bielefeld In der ersten Jahreshälfte 2020 wurden in einer breit angelegten wissenschaftlichen Studie in Zusammenarbeit mit der FH Bielefeld Befragungen durchgeführt, bei denen Lebenssituation und Bedürfnisse der betreffenden Menschen erhoben und ausgewertet wurden. Die Ergebnisse der deutschlandweit bisher einmaligen Studie werden im Rahmen der Fachtagung in Bielefeld vorgestellt und diskutiert. 20. bis 22. November in Düsseldorf „Auf zu neuen Ufern – Inklusion ohne Barrieren“ Ort: Jugendherberge Düsseldorf, Düsseldorfer Str. 1, 40545 Düsseldorf Schwerpunkt der Fachtagung in Düsseldorf ist Empowerment. Die Tagung bietet Raum für die Entwicklung von Konzepten, Visionen und Strategien für ein offenes und selbstbewusstes Leben von LSBTIQ* mit Behinderung, chronischen Erkrankungen, psychischen oder sonstigen Beeinträchtigungen. Am Freitag wird es eine Live-Schaltung zwischen beiden Tagungsorten geben. Ein direkter Austausch ist auch in der gemein samen Abschlussdiskussion geplant. Teilnahme nur mit Anmeldung bis zum 12.11.2020! Anmeldung und weitere Details: www.lsbtiq-inklusiv.nrw Alle Räumlichkeiten sind rollstuhlgerecht. Die Veranstaltung wird in Gebärdensprache übersetzt. Die Einhaltung aller erforderlichen Corona-Maßnahmen während der Fachtagung ist selbstverständlich gewährleistet.

Der Landesaktionsplan gegen Homo- und Transfeindlichkeit, den NRW 2012 als erstes Flächenland beschloss, war unter anderen ein entscheidender Verdienst von Marlis. In ihrer Rolle als Staatssekretärin des Emanzipationsministeriums wirkte sie 2010/11 entscheidend daran mit, ihn ins Leben zu rufen. Sie leistete damit einen entscheidenden Beitrag zur Verankerung von lsbtiq* Themen in der Landespolitik, die auch Grundlage war für die Einrichtung von landesweiten Fachstellen wie der Fachstelle Queere Jugend NRW oder der Landeskoordination Anti-Gewalt-Arbeit.

Auch die Fachstelle für schwul-lesbische Senior*innenarbeit im rubicon, die Kölner Fachstelle für Lesben, Schwule und Transgender und die entsprechende Stadtarbeitsgemeinschaft gäbe es nicht ohne ihr politisches Engagement. Unter anderem für dieses Engagement wurde Marlis 2019 mit der Ehrenmitgliedschaft des rubicon ausgezeichnet.

Als Vorstandsmitglied der ARCUS Stiftung setzte sie sich außerdem mit Herzblut und Energie dafür ein, Projekte für Freiheit und Selbstbestimmung von LSBTIQ* Communities zu stärken.

Unsere Gedanken sind bei Marlis Lebensgefährtin, ihren Kindern und allen Hinterbliebenen.

Als Queeres Netzwerk und dessen Fachstellen, Rubicon als Beratungsstelle und die Volkshochschule Köln als öffentlicher Bildungseinrichtung, positionieren wir uns deutlich gegen Gewaltformen in den unterschiedlichsten Facetten.

Queerfeindlichkeit und Rassismus bzw. deren Verschränkung sind die Kernthemen der Fachstelle MehrAlsQueer. Sowohl auf struktureller, institutioneller und individueller Ebene arbeiten wir alle gemeinsam für den Abbau von jeglichen Diskriminierungsformen und gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit.

Rassistische Sprache ist eine Form von Gewalt, die nicht reproduziert werden darf. Lernen über Rassismus ist möglich, ohne sich selbst rassistische Sprache zu eigen zu machen. Wir sprechen uns daher klar und entschieden gegen die Verwendung des N*-Wortes im Speziellen und die Verwendung rassistischer Sprache im Allgemeinen aus. Wir alle haben die Verantwortung, in Bezug auf diskriminierungssensible Sprache dazuzulernen und dabei von den insbesondere rassismuserfahrenen Communities zu lernen. Das gilt auch für LSBTIQ*-Communities und für Fachkräfte, die in und mit unseren Communities arbeiten.

Deutlich positionierte sich zudem der Rat der Stadt Köln in seiner Sitzung vom 14. Mai 2020 gegen die Nutzung des rassistisch eingestuften N*Wortes, dessen Entscheidung wir vollumfänglich unterstreichen.

Dieser Vorfall zeigt einmal mehr, wie unverzichtbar Sensibilisierungsarbeit im Kontext von Rassismus, Antisemitismus, Antimuslimischen Rassismus, Rassismus gegenüber Sinti_zze und Rom_nja und weitere Diskriminierungsformen ist.

Diese Arbeit wollen wir angehen – mit Euch und Ihnen gemeinsam!

Vielleicht mehr denn je haben die Auswirkungen des Coronavirus gezeigt, wie wichtig solidarische Communities vor Ort sind. Zur Neuauflage unseres Gay*Com-Formats als StadtLandQueer laden das Queere Netzwerk NRW, die LAG Lesben in NRW und das Netzwerk Geschlechtliche Vielfalt Trans* NRW daher mit der Stadt Dortmund zum virtuellen Austausch über das Thema „LSBTIQ* vor Ort – Räume bewahren – entwickeln – öffnen.“

Die Veranstaltung findet am 6.11.2020 von 12 bis 17 Uhr als Online-Konferenz statt.

Alle Informationen zum Programm und zur Anmeldung finden Sie hier sowie als PDF zum Download: Einladung StadtLandQueer.

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