100 Mitgliedsgruppen im Queeren Netzwerk NRW

Das Queere Netzwerk NRW erreicht heute einen bedeutenden Meilenstein: Mit nun über 100 Mitgliedsgruppen ist der Verband breiter aufgestellt denn je. Der kontinuierliche Zuwachs der letzten Jahre unterstreicht eindrucksvoll die Vielfalt der queeren Communities in Nordrhein-Westfalen.

In den vergangenen Jahren haben sich die Herausforderungen für queere Menschen verschärft – sowohl in NRW als auch bundesweit und international. Angesichts des Rechtsrucks und steigender Queerfeindlichkeit ist es umso wichtiger, dass queere Communities in ihrer Vielheit eng zusammenstehen und ihre Interessen für Sichtbarkeit, Akzeptanz und Gleichberechtigung gegenüber Politik und Mehrheitsgesellschaft selbstbewusst und mit geeinten Kräften vertreten. Das Queere Netzwerk NRW vertritt als kontinuierlich wachsender Landesverband einen großen Teil der queeren Communities in NRW und bündelt ihre Stimmen.

„Brückenbauen ist nicht immer einfach, doch das Ringen um gemeinsame Lösungen und Kompromisse zahlt sich langfristig aus. Die eindrucksvolle Marke von 100 Mitgliedsgruppen ist der Beweis dafür, dass die queeren Communities in NRW trotz ihrer Heterogenität zusammenhalten. Wir sind davon überzeugt, dass uns dieses Wachstum noch handlungs- und durchsetzungsfähiger macht. Diese Stärke bringen wir selbstbewusst und fachlich kompetent in die Queerpolitik in NRW ein.“, so der Vorstand des Queeren Netzwerks NRW.

Die Mitgliedschaft im Queeren Netzwerk NRW steht gemeinnützigen Organisationen und Initiativen offen. Auch nicht formal organisierte Gruppen können Teil des Netzwerks werden, sofern sie im Sinne der Satzungsziele tätig sind. Diese Offenheit ist ein wesentlicher Faktor für die lebendige und vielfältige Struktur des Verbandes.

Die Mitgliedsgruppen wählen im zweijährigen Turnus den sechs- bis achtköpfigen Vorstand, der die Netzwerkarbeit repräsentiert sowie die Fachstellen und Projekte des Queeren Netzwerks NRW strategisch lenkt.

Stellungnahme zum rechtsextremen Angriff auf das Queere Zentrum in Mönchengladbach

Hakenkreuzschmierereien, Sachbeschädigung und Bedrohungen – über Nacht vom 14.04. auf den 15.04.2026 wurde „Queers an der Niers e. V.“, das Queere Zentrum Mönchengladbach, das Ziel von Vandalismus. Als Queeres Netzwerk NRW verurteilen wir diesen rechtsextremen Angriff. Er ist ein trauriger Beleg dafür wie sehr der Hass und die queerfeindliche Hetze rechtsextremer Akteur*innen verfangen und schlussendlich zu gewaltvollen Taten werden. Solche Angriffe wollen nicht einfach nur einschüchtern, sondern Vielfalt grundsätzlich verdrängen.

„Der Angriff auf das Queere Zentrum in Mönchengladbach bestätigt erneut die Zunahme queerfeindlicher Gewalt in unserer Gesellschaft. Rechtsextreme agieren dabei nicht mehr nur mit Worten, sondern auch mit direkter Gewalt. Unsere volle Solidarität gilt den Betroffenen. Von der Kommunal- und Landespolitik erwarten wir endlich ein entschlossenes und wirksames Vorgehen gegen Queerfeindlichkeit.“, so Laura Becker, Vorstandssprecherin des Queeren Netzwerks NRW.

Es benötigt dringend weitere Maßnahmen zum Schutz vor und zur Prävention von Queerfeindlichkeit. Dazu gehören LSBTIAQ*-Beauftragte in allen Kommunen, landesweite Akzeptanzkampagnen, Stärkung der Meldestellen, Sensibilisierung der Polizei sowie eine unmissverständliche und öffentliche Verurteilung von Hass und Gewalt gegen LSBTIAQ*. Wir fordern sowohl die Politik als auch die Zivil- und Mehrheitsgesellschaft dazu auf, eng zusammenzurücken und sich dem Hass entgegenzustellen: Verurteilt Gewalt und zeigt sichtbar Haltung für demokratische Werte und eine offene Gesellschaft.

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Mitmach-Kampagne zum IDAHOBITA 2026: Demokratie ist Teamsport!

Am 17. Mai 2026 ist der Internationale Tag gegen Homo-, Bi-, Inter*, Trans* und Asexuellenfeindlichkeit – der IDAHOBITA (auch IDAHOT, IDAHOBIT).

Der Aktionstag erinnert an das Datum, an dem die Weltgesundheitsorganisation beschloss, Homosexualität nicht mehr als Krankheit zu werten. Das war 1990 – vor 36 Jahren! Selbst heute ist die Idee, Queerness sei eine Krankheit oder eine Ideologie, leider noch weitverbreitet. Deswegen fordern queere Menschen am IDAHOBITA: Schluss mit Queerfeindlichkeit und Diskriminierung! Für eine Gesellschaft, in der LSBTIAQ* überall willkommen sind!

Dieses Jahr starten das Queere Netzwerk NRW und der Landessportbund NRW die gemeinsame Mitmach-Kampagne „Demokratie ist Teamsport!“. Die Kampagne knüpft an das internationale Motto „At the heart of democracy“ ("Im Herzen der Demokratie") an, das dazu aufruft, demokratische Werte zu schützen. Sie ist ein Appell, auch in schwierigen Phasen und bei Uneinigkeiten stets solidarisch miteinander zu sein und jederzeit für Vielfalt, Gleichheit und Gerechtigkeit einzustehen. 

So könnt ihr euch beteiligen:

Macht eure Umgebung bunt! Nutzt unser kostenfreies Material (Banner und Poster zum Selbstdrucken bei SAXOPRINT), um mit uns ein Zeichen für Demokratie und gegen Queerfeindlichkeit zu setzen! Ihr könnt es hier downloaden (s.u.). Zusätzlich könnt ihr unsere Infomaterialien kostenfrei und/oder gegen eine geringe Schutzgebühr in unserem Shop bestellen und verteilen.

Dann gilt es, kreativ zu werden: Hisst unser Banner vor eurem Jugendtreff oder Beratungszentrum, in eurem Vereinsraum, in eurer Kantine oder auf eurem Campus! Hängt das Kampagnenposter in euren Räumlichkeiten auf. Kurz: zeigt euren Mitmenschen, dass ihr für Demokratie und queere Rechte einsteht.

Werdet online sichtbar:

Nutzt unser kostenfreies Social Media-Material (Download s.u.)! Schlüpft in eure besten Sportoutfits und posiert mit Bällen und Regenbogenaccessoires für ein Foto mit dem Banner oder dem Poster und postet es am 17.5. anlässlich des #IDAHOBITA!

Gemeinsam wollen wir an diesem Aktionstag ein starkes Zeichen setzen. Wenn ihr euren Beitrag und/oder eure Story markiert (Instagram: @queeresnetznrw, @landessportbund_nrw / Facebook: @Queeres Netzwerk NRW, @Landessportbund Nordrhein-Westfalen e. V.), teilen wir eure Beiträge auf Facebook oder Instagram über unsere Story-Funktion!

Ihr habt Fragen oder Anregungen? Meldet euch gerne per E-Mail an: pr@queeres-netzwerk.nrw

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Stellenausschreibung: Studentische Hilfskraft

Das Queere Netzwerk NRW ist der landesweite Fach- und Dachverband der LSBTIAQ*-Selbsthilfe mit mehr als 90 Mitgliedsgruppen aus ganz NRW. Wir bieten Vernetzung, Bildung, Beratung und Empowerment zu Themen sexueller und geschlechtlicher Vielfalt für Nordrhein-Westfalen. Wir sind aktiv in der Jugend- und Bildungsarbeit, im (intersektionalen) Empowerment, der Selbsthilfe und betreiben die Melde- und Informationsstelle Queerfeindlichkeit MIQ NRW.

Die Melde- und Informationsstelle Queerfeindlichkeit ist ein Kooperationsprojekt des rubicon e.V., Lesben und Schwulenverband NRW, Netzwerk Geschlechtliche Vielfalt Trans* NRW und Queeres Netzwerk NRW und wird durch eine gemeinsame Steuerungsgruppe der Kooperationspartner*innen fachlich koordiniert. Über die Meldestelle können Diskriminierungserfahrungen in NRW anonym gemeldet werden, um das Dunkelfeld queerfeindlicher Gewalt zu erhellen. Wir arbeiten außerdem eng mit den Meldestellen MEDAR, DINA und MIRa zusammen.

Wir suchen ab sofort oder später eine engagierte Studentische Hilfskraft (d/w/m/offen, 7 Wochenstunden). Die Stelle ist vorerst bis zum 31.12.2026 befristet. Eine Weiterbeschäftigung ist bei entsprechenden Fördermittelzusagen gewünscht und angestrebt.

Deine Aufgaben:

Du bringst mit:

Wir bieten:

Wir freuen uns auf Deine Bewerbung mit kurzem Motivationsschreiben und Lebenslauf ausschließlich per Mail und bitte in einer einzigen Datei an: bewerbung@queeres-netzwerk.nrw.
Angaben zu Geschlecht oder Familienstand sowie das Einsenden eines Fotos werden nicht erwartet. Bewerbungen werden direkt nach Eingang bearbeitet und ggf. zu einem Bewerbungsgespräch eingeladen.

Es ist uns ein besonderes Anliegen, viele Perspektiven in unsere Arbeit mit einzubeziehen und Diskriminierungen entgegenzuwirken. Wir laden Personen mit mehrdimensionalen Positionierungen und biografischem Bezug zum Thema daher besonders zur Bewerbung ein.

Ansprechperson:
Benjamin Kinkel (Pronomen: er), Geschäftsführung Queeres Netzwerk NRW e.V.
kinkel@queeres-netzwerk.nrw

Neue Broschüre für Fachkräfte: Qualitätsstandards für queere Jugendangebote

Was macht „gute“ queere Jugendarbeit eigentlich aus? Die neue Broschüre „Qualitätsstandards für queere Jugendangebote“ von Rena Berger (Projekt „Das kann queere Jugendarbeit!“) schließt endlich eine zentrale Lücke im Arbeitsfeld queerer Jugendarbeit. Sie kann ab sofort im Online-Shop des Queeren Netzwerks NRW kostenfrei bestellt oder heruntergeladen werden.  

Gemeinsam mit Fachkräften aus der Praxis wurden im Rahmen des Projekts "Das kann queere Jugendarbeit!" Qualitätsstandards für NRW entwickelt, die die vielfältigen Handlungsfelder queerer Jugendangebote systematisch erfassen. Dies umfasst etwa gelebte Partizipation, eine intersektionale Haltung, strukturelle Rahmenbedingungen, benötigte Beratungs- und Verweisungskompetenz, Spezifika in Schutzkonzepten, spezifisches Fachwissen sowie Selbstreflexion und Selbstfürsorge. Die Broschüre liefert neben den Qualitätsstandards auch Grundlagenwissen zum Arbeitsfeld.

Die Qualitätsstandards sind ein Aufschlag für einen gemeinsamen Handlungsrahmen mit dem Ziel der Umsetzung und Weiterentwicklung an den vielfältigen Standorten queerer Jugendarbeit in NRW. Die Broschüre richtet sich insbesondere an Fachkräfte und Verantwortliche in Trägerstrukturen, aber auch an Ehrenamtliche und Akteur*innen aus Politik, Wissenschaft und Fachöffentlichkeit.

Die Broschüre wird durch ein Poster ergänzt, auf dem die 30 formulierten Standards im Überblick zu sehen sind.

Am 26. März 2026, 12-13:30 Uhr, findet ein digitales Release-Event statt. Rena Berger (Projekt „Das kann queere Jugendarbeit!“), Béla Funk (Fachstelle Queere Jugend NRW) und Benjamin Kinkel (Geschäftsführung Queeres Netzwerk NRW) sprechen über Inhalt und Aufbau der Broschüre und geben einen Ausblick auf die geplante Etablierung der Qualitätsstandards in der Praxis. Im Anschluss wird es Raum für Fragen geben.

Queeres Netzwerk NRW auf der didacta 2026

Wir waren als Queeres Netzwerk NRW vom 10.-14. März 2026 zum ersten Mal mit unseren Fachstellen und Projekten auf der didacta – Die Bildungsmesse vertreten und freuen uns riesig über das breite Interesse vieler Besucher*innen an unseren Angeboten und über die zahlreichen guten Gespräche!

Dieses Jahr fand die führende Fachmesse und Weiterbildungsveranstaltung für das gesamte Bildungswesen in Köln statt und vereinte eine ganze Bandbreite moderner Bildungs- und Lernangebote. Eine großartige Chance für mehr Sichtbarkeit, die wir uns nicht entgehen lassen durften!

Unser Team informierte mit einem Infostand das Fachpublikum aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft über unsere Bildungs- und Antidiskriminierungsarbeit, verteilten zahlreiche unserer Infomaterialien und konnten viele neue Kontakte knüpfen.

Wir suchen Kandidat*innen für die CouLe 2026: ihr nominiert!

Es ist wieder so weit: Die CouLe-Jury ist wie jedes Jahr auf der Suche nach Menschen und/oder Organisationen, die sich um die lesbische Community besonders verdient gemacht haben und aus diesem Grund mit dem CouLe – Preis für Couragierte Lesben 2026 ausgezeichnet werden sollen.

Ihr entscheidet mit, indem ihr potenzielle Kandidat*innen über das offizielle Formular nominiert. Vorschläge werden bis zum 30. April entgegengenommen.

Die Auszeichnung würdigt Frauen* und Lesben*, die durch ihr persönliches Vorbild und ihr Engagement dazu beitragen, dass lesbisches Leben im öffentlichen Raum eine positiv besetzte Sichtbarkeit erfährt und selbstverständlich, frei, offen und ohne Angst vor Diskriminierung gelebt werden kann. Ihr Wirken soll sichtbar gemacht und öffentlich honoriert werden.

Nominierung für die CouLe 2026
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Neue Mitgliedsgruppe: Queermed Deutschland

Das Queere Netzwerk NRW bekommt Zuwachs um ein neues Mitglied: Queermed Deutschland ist ein gemeinnützige Organisation, die queere Menschen und andere Menschengruppen dabei unterstützt, kompetente und diskriminierungssensible medizinische sowie psychotherapeutische Versorgung zu finden. Über das kostenfreie Online-Verzeichnis vermittelt Queermed Empfehlungen zu Ärzt*innen, Psychotherapeut*innen und anderen Gesundheitsfachkräften. Empfohlen von Patient*innen, für Patient*innen.

Darüber hinaus setzt sich Queermed für die Verbesserung der Gesundheitsversorgung in Deutschland ein — durch Aufklärungsarbeit, Vernetzung und den Abbau von Barrieren im Gesundheitssystem. Die Bildungsarbeit richtet sich an alle Menschen, sowohl Praktizierende als auch Patient*innen.

©Foto: Jana Rodenbusch

Widerstand und Resilienz: Queerer Neujahrsempfang 2026

Der Queere Neujahrsempfang der Landesverbände Queeres Netzwerk NRW, LSVD+ NRW und NGVT* NRW stand im Zeichen geeinter queerer Communities, ihrer Resilienz und des weiterhin notwendigen Widerstands. Über hundert Teilnehmende aus Mitgliedsgruppen und Politik versammelten sich am 30. Januar im Kolpingsaal des Düsseldorfer Townhouse für einen Abend des Austauschs und Empowerments. 

Laura Becker, Vorstandssprecherin des Queeren Netzwerks NRW, konzentrierte sich in ihrer Begrüßungsrede weniger auf die weltpolitische Schieflage als vielmehr auf landesbezogene Inhalte und lobte die Facharbeit der queeren Communities: etwa die Erarbeitung von Qualitätsstandards für die queere Jugendarbeit oder die Beratung von Kommunen und die damit einhergehende konkrete Verbesserung des Lebensalltags queerer Menschen in NRW. Die Qualität der Arbeit zeige sich unter anderem auch an der immensen Nachfrage des Informationsmaterials über den Shop des Queeren Netzwerks NRW. Zahlreiche Publikationen, zum Beispiel die Broschüren „Queere Kommunalpolitik“ oder „Gut versorgt?!“ seien schnell vergriffen gewesen. Das belege die immensen Bedarfe nach Aufklärung und Sensibilisierung. Angesichts der Erstarkung rechtsextremer und populistischer Kräfte hob sie den wirkungsvollen Widerstand durch die mutigen CSDs sowie die Demokratiearbeit der Communities im Allgemeinen hervor: „Damals wie heute gilt, dass Widerstand gegen Hass, Menschenfeindlichkeit und Ausgrenzung ein Einsatz für Demokratie ist. Wenn ich von Widerstand spreche, dann meine ich immer genau das: demokratisch handeln!“ Neben einem kurzen Ausblick auf die im April anvisierte Fusion mit dem NGVT* NRW erinnerte sie an die wegweisende Gründung der LAG Lesben in NRW 1996 und die bis heute wichtige Sichtbarkeit lesbischen Engagements innerhalb queerer Communities. Laura Becker beendete die Rede mit dem Versprechen, dass „wir als Queeres Netzwerk NRW nicht lockerlassen und unsere Arbeit für queere Akzeptanz fortsetzen werden. Wir werden sichtbar sein, den Finger in die Wunde legen und die demokratische Mehrheitsgesellschaft in die Pflicht nehmen! Wir werden das mit vielen unterschiedlichen Maßnahmen und Strategien machen, aber vor allem werden wir gemeinsam als queere Communities zukünftig Brücken schlagen und Menschen mitnehmen.“

Kompassnadel-Preisträgerin Rita Süssmuth verstorben

Wir trauern um die wegweisende Politikerin und ehemalige Bundestagspräsidentin Rita Süssmuth. In den 80er Jahren stellte sich Rita Süssmuth als Gesundheitsministerin gegen ihre eigene CDU, als diese Aids-Kranke stigmatisierte. Sie kämpfte für mehr Aufklärung, für Prävention und setzte sich dafür ein, Homosexuelle und queere Menschen im Allgemeinen menschenwürdig zu behandeln. Diesen mutigen Einsatz – auch gegen große Widerstände in der eigenen Partei – würdigten wir 2004 mit der Kompassnadel. Die politische Landschaft verliert mit Rita Süssmuth nicht nur eine Verfechterin für queere Rechte, Frauenrechte und demokratische Werte, sondern auch einen moralischen Kompass.    

Vielen Dank, Rita, für deine inspirierende Integrität, deine klare Haltung sowie deinen großen Dienst für eine offenere Gesellschaft. Wir werden dich nicht vergessen.  

© Foto: Stella v. Saldern