10 Jahre Projekt Q_munity: Rückblick auf die Jubiläumsfeier in Köln

Am 11.09. feierte das Projekt Q_munity – Rassismuskritik und Empowerment für die queere Jugendarbeit sein zehnjähriges Jubiläum im Bürgerzentrum Ehrenfeld in Köln. Es wurde zurückgeblickt auf stolze zehn Jahre, die geprägt waren von Begegnungen, Veränderungen, Kämpfen, Erfolgen und Geschichten.

Ministerin Verena Schäffer und Nicole Böker vom Ministerium für Kinder, Jugend, Familie, Gleichstellung, Flucht und Integration NRW steuerten Grußworte bei, in denen sie die Bedeutung und Notwendigkeit der Projektarbeit hervorhoben, auch mit Blick auf die aktuelle politische Lage und den Rechtsruck.

In einem anschließenden Podiumsgespräch tauschten sich Fachkräfte der von Q_munity geförderten Projekte aus über mentale Gesundheit junger Queers und Fachkräfte, Mehrfachdiskriminierung, Solidarität und die Herausforderungen dabei, Schutzräume zu schaffen.

Ein großer Dank gilt allen Teilnehmenden für einen empowernden Abend.

Stellenausschreibung: Studentische Hilfskraft für MIQ NRW

Das Queere Netzwerk NRW ist der landesweite Fach- und Dachverband der LSBTIAQ*-Selbsthilfe mit mehr als 120 Mitgliedsgruppen aus ganz NRW. Wir bieten Vernetzung, Bildung, Beratung und Empowerment zu Themen sexueller und geschlechtlicher Vielfalt für Nordrhein-Westfalen. Wir sind aktiv in der Jugend- und Bildungsarbeit, im (intersektionalen) Empowerment, der Selbsthilfe und betreiben die Melde- und Informationsstelle Queerfeindlichkeit MIQ NRW.

Die Melde- und Informationsstelle Queerfeindlichkeit ist ein Kooperationsprojekt des rubicon e.V., LSVD+ NRW und Queeres Netzwerk NRW und wird durch eine gemeinsame Steuerungsgruppe der Kooperationspartner*innen fachlich koordiniert. Über die Meldestelle können Diskriminierungserfahrungen in NRW anonym gemeldet werden, um das Dunkelfeld queerfeindlicher Gewalt zu erhellen. Wir arbeiten außerdem eng mit den Meldestellen MEDAR, DINA und MIRa zusammen, die unterschiedliche Formen von Rassismus fokussieren.

Wir suchen ab sofort oder später eine engagierte Studentische Hilfskraft (d/w/m/offen, 10 Wochenstunden). Die Stelle ist vorerst bis zum 31.12.2026 befristet. Eine Weiterbeschäftigung ist bei entsprechenden Fördermittelzusagen gewünscht und angestrebt.

Deine Aufgaben:

Du bringst mit:

Wir bieten:

Wir freuen uns auf Deine Bewerbung mit kurzem Motivationsschreiben und Lebenslauf ausschließlich per Mail und bitte in einer einzigen Datei an bewerbung@queeres-netzwerk.nrw. Angaben zu Geschlecht oder Familienstand sowie das Einsenden eines Fotos werden nicht erwartet. Bewerbungen werden direkt nach Eingang bearbeitet und ggf. zu einem Bewerbungsgespräch eingeladen.

Es ist uns ein besonderes Anliegen, viele Perspektiven in unsere Arbeit mit einzubeziehen und Diskriminierungen entgegenzuwirken. Wir laden Personen mit mehrdimensionalen Positionierungen und biografischem Bezug zum Thema daher besonders zur Bewerbung ein.

Ansprechperson: Ronja Maier (keine Pronomen), Melde- und Informationsstelle Queerfeindlichkeit, Kontakt: info@miq.nrw

Neue Mitgliedsgruppe: [Ku:] / Queere Entfaltung e. V.

Das Queere Netzwerk NRW freut sich über eine neue Mitgliedsgruppe: Das [ku:] (Queere Entfaltung e. V.) ist ein selbstverwalteter intersektionaler Raum in der Kölner Südstadt. Dort sind nicht-kommerzielle Kunst- und Kulturangebote zu finden: Workshops, Drag* Shows, Ausstellungen, Open Stages, Vernetzungstreffen und vieles mehr! [ku:] erkämpft und bietet niedrigschwellig Ressourcen für queere, trans*, inter* und nichtbinäre Menschen. Queers und Allies sind bei allen Veranstaltungen willkommen.

Alle Termine sind zu finden auf der Homepage unter ku-koeln.de oder auch auf dem Instagram Account (@ku_koeln).

CSD-Empfang 2026: Protest und Zusammenhalt für Vielfalt, Freiheit und Demokratie

Köln, 4. Juli 2026 – Mit einem eindringlichen Appell an Politik und Gesellschaft haben das Queere Netzwerk NRW und die Aidshilfe NRW beim 27. gemeinsamen CSD-Empfang in Köln für den Schutz von Demokratie, Menschenrechten und queerer Vielfalt geworben. Vor rund 900 Gästen aus Politik, Zivilgesellschaft, Medien und den Communitys machten beide Landesverbände deutlich: Die zunehmende Queerfeindlichkeit, rechtsextreme Bedrohungen und die Kürzungen demokratiestärkender Projekte gefährden den gesellschaftlichen Zusammenhalt und erfordern entschlossenes politisches Handeln.

In ihrer gemeinsamen Rede würdigten Laura Becker, Vorstandssprecherin des Queeren Netzwerks NRW, und Arne Kayser, Landesvorsitzender der Aidshilfe NRW, die CSD-Bewegung als eine der wichtigsten demokratischen Protestbewegungen Deutschlands. „Die Sichtbarkeit, die Rechte und die gesellschaftliche Teilhabe queerer Menschen mussten hart erkämpft werden. Die CSDs stehen seit Jahrzehnten für Mut, Solidarität und den Einsatz für Freiheit und Gleichberechtigung. Gerade heute sind sie wichtiger denn je!“

Mit Sorge verwiesen beide Verbände auf den erneuten Anstieg queerfeindlicher Straftaten sowie auf die zunehmenden Einschüchterungsversuche gegen CSDs und queere Einrichtungen. „Hass ist keine Meinung, sondern eine reale Bedrohung für Menschen und unsere Demokratie. Wer queere Menschen angreift, greift die offene Gesellschaft insgesamt an“, so Becker. Gleichzeitig rief sie dazu auf, bestehende Schutzlücken zu schließen, queere Infrastruktur nachhaltig zu stärken und die Gleichstellung queerer Menschen konsequent weiter voranzubringen.

Arne Kayser hob insbesondere den Einsatz zahlreicher Ehrenamtlicher und Organisator*innen hervor, die vielerorts unter schwierigen Bedingungen CSDs veranstalten und sich rechtsextremen Anfeindungen entgegenstellen. „Sie verteidigen mit großem Mut demokratische Werte vor Ort. Ihnen gilt unsere uneingeschränkte Solidarität. Wer Vielfalt verteidigt, darf dabei nicht allein gelassen werden“, appellierte Kayser. Zugleich kritisierte er die geplanten Kürzungen zahlreicher Demokratie- und Präventionsprojekte: „Demokratieförderung ist keine freiwillige Leistung. Sie ist eine Investition in den gesellschaftlichen Zusammenhalt.“

Mit Blick auf die zahlreichen CSDs in Nordrhein-Westfalen und bundesweit unterstrichen Becker und Kayser die Bedeutung der Bewegung: „CSDs sind weit mehr als bunte Feste. Sie sind sichtbarer Protest, gelebte Demokratie und Ausdruck einer Gesellschaft, in der alle Menschen frei und ohne Angst leben können. Diese Errungenschaften werden wir gemeinsam verteidigen.“

Im Mittelpunkt des diesjährigen Empfangs stand die Verleihung der Kompassnadel 2026 an die CSD-Bewegung in Deutschland. Mit der Auszeichnung würdigt das Queere Netzwerk NRW die entscheidende Rolle der Christopher Street Days für die gesellschaftliche Sichtbarkeit, die rechtliche Gleichstellung und den Schutz queerer Menschen. Stellvertretend für die bundesweite Bewegung nahmen die CSD-Vernetzer*innen aus NRW Sabrina Reznizek, Toni Nezi und Pacco Menzel die Auszeichnung entgegen.

Die Laudatio hielt Entertainer, Moderator und Regisseur Thomas Hermanns, der die CSD-Bewegung als unverzichtbaren Bestandteil demokratischer Protestkultur würdigte. Knallblech – Brassband meets DJ sorgte musikalisch für Feierlaune und Oliver Schubert führte als Moderator mit Esprit durch das vielfältige Programm.

 

Q_munity: Jubiläumsfeier zum Zehnjährigen!

Dieses Jahr feiert das Projekt Q_munity – Rassismuskritik und Empowerment für die queere Jugendarbeit zehnjähriges Jubiläum. Zu diesem Anlass lädt Q_munity zur großen Jubiläumsfeier am 11.09.2026, 17:30-20:30 Uhr im Bürgerzentrum Ehrenfeld (BüZe) in Köln ein.

Neben der Möglichkeit, sich mit Fachkräften, politischen Vertreter*innen und der Community zu vernetzen, bietet die Jubiläumsfeier ein spannendes Bühnenprogramm mit Highlights aus der zehnjährigen Projektarbeit sowie Raum für Austausch mit den von Q_munity geförderten Projekten aus ganz NRW.

Als Teil des Queeren Netzwerks NRW arbeitet das Projekt Q_munity seit 10 Jahren daran, die Bedarfe und Erfahrungen junger Queers of Color und queerer Geflüchteten in der Jugendarbeit sichtbar zu machen und zielgerichteter zu berücksichtigen. Q_munity bietet Vernetzungs- und Bildungsangebote für Fachkräfte der queeren und/oder rassismuskritischen Jugendarbeit an. So wurden über die Jahre Angebote mit intersektionalen Schwerpunkten, wie Community, sexuelle Gesundheit, Religion, Klassismus, Neurodivergenz, Stress und Achtsamkeit, Asylrecht, Dekolonialität und Körperarbeit umgesetzt. Auch Empowerment-Angebote unterstützen die Fachkräfte dabei, ihre Resilienz gegen persönliche Belastung zu stärken.

Im Jahr 2026 fördert Q_munity stolze zehn lokale Projekte, die die Bedarfe der Zielgruppe von verschiedenen Standorten in ganz NRW aus ansteuern. Die lokalen Projekte bieten regelmäßige Treffs für junge Queers of Color an und erreichen ca. 160 junge Menschen. Die Projekte werden ihre Erfolge und Ziele auf der Jubiläumsveranstaltung präsentieren und laden zu Gesprächen ein.

Neben dem Programm und Netzwerken wird es ein vegetarisch-veganes Buffet geben.
Die Veranstaltung ist mit dem Rollstuhl erreichbar.
Anmeldungen sind möglich bis zum 9. September 2026.
Bei Rückfragen zum Event ist das Projektteam erreichbar unter: qmunity@queere-jugendfachstelle.nrw

Anmeldung: Q_munity Jubiläumsfeier
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CSD-Bewegung in Deutschland erhält die Kompassnadel 2026

Mit großer Freude verkünden wir als Queeres Netzwerk NRW, dass die CSD-Bewegung in Deutschland mit der Kompassnadel 2026 ausgezeichnet wird.

Die Auszeichnung begründet der Vorstand des Queeren Netzwerks NRW folgendermaßen: „Die verbesserten gesetzlichen Rahmenbedingungen für queere Menschen und die zunehmende Akzeptanz und Sichtbarkeit wären ohne die CSDs in Deutschland nicht möglich gewesen. In Zeiten zunehmender Queerfeindlichkeit, von der auch CSDs in vielen Städten betroffen sind, steht die Verleihung der Kompassnadel 2026 für die ungebrochene Kraft dieser Bewegung, die Vielfalt, Demokratie und Menschenrechte sichtbar verteidigt.“

Die Auszeichnung wird stellvertretend an die CSD-Vernetzer*innen NRW verliehen. Sabrina Reznizek, Toni Nezi und Pacco Menzel (Sprecher*innen der CSD-Vernetzer*innen NRW) werden die Kompassnadel 2026 stellvertretend für die gesamte CSD-Bewegung in Deutschland entgegennehmen.

Die feierliche Preisverleihung findet am 4. Juli 2026 zwischen 12:00-14:30 Uhr im Rahmen des CSD-Empfangs im Maritim Hotel Köln statt. Sie können sich ab jetzt für die Veranstaltung anmelden.

Kurzinfo zur CSD-Bewegung in Deutschland:

Ihren Ursprung hat die Bewegung hierzulande in der ersten Demonstration, die in Deutschland für die Rechte Homosexueller 1972 in Münster stattfand. Daraus entwickelte sich eine der größten und kontinuierlichsten Bürger*innenbewegungen. Millionen von Menschen sind seither gegen teilweise erheblichen öffentlichen und staatlichen Widerstand für die Gleichstellung und Akzeptanz queerer Menschen auf die Straße gegangen.

Die CSD-Bewegung ist Wurzel und Grundlage für tiefgreifende gesellschaftliche Veränderungen wie die Abschaffung des §175, die Öffnung der Ehe für alle und das neue Selbstbestimmungsgesetz. Und sie trägt auch heute die Themen auf die Straße, die queere Menschen nach wie vor bewegen: von Schutz vor queerfeindlicher Gewalt über Sichtbarkeit trans*, inter* und nichtbinärer Lebensrealitäten bis hin zur globalen Solidarität mit queeren Communities weltweit.

Kompassnadel

Im Rahmen des CSD-Empfangs verleiht das Queere Netzwerk NRW seit 2001 die Kompassnadel an Persönlichkeiten und Organisationen, die sich besonders um die Förderung der gesellschaftlichen Akzeptanz von LSBTIAQ* verdient gemacht haben. Heute ist der Preis eine der bedeutendsten queeren Auszeichnungen im deutschsprachigen Raum. Ursprünglich wurde die Auszeichnung in zwei Kategorien (Ehrenamt und Öffentliches Leben) verliehen, seit einiger Zeit nun wird jährlich nur noch eine Kompassnadel verliehen.

CSD-Empfang 2026

Als Queeres Netzwerk NRW und Aidshilfe NRW freuen wir uns sehr, am Samstag, 4. Juli 2026, 12-15 Uhr, wieder zum gemeinsam CSD-Empfang und der Verleihung der Kompassnadel ins Maritim Hotel Köln (Heumarkt 20, 50667 Köln) einzuladen. Über 1000 geladene Gäst*innen aus unseren Mitgliedsorganisationen, aus kooperierenden Verbänden, aus Politik, Wirtschaft, Medien und Kultur nehmen an der Veranstaltung teil.

Seit 1993 gibt es diesen Empfang, zu dem seit 2000 das Queere Netzwerk NRW und die Aidshilfe NRW gemeinsam einladen. Neben politischen Reden sowie einem vielfältigen Programm aus Comedy und Musik verleiht das Queere Netzwerk NRW im Rahmen des CSD-Empfangs den Preis „Die Kompassnadel.“

Nach dem festlichen Programm gibt es Raum für Austausch.

Der CSD-Empfang 2026 wird durchgeführt mit Unterstützung von: ICH WEISS WAS ICH TU, Maritim Hotel Köln, Birkenapotheke, Phantom der Oper.

Anmeldungen sind möglich bis spätestens 20. Juni 2026.

Bitte beachten Sie die Hinweise zu Barrieren und Zugänglichkeit:

Wir freuen uns riesig, wenn Sie die Durchführung der Veranstaltung mit einer Spende ("Veranstaltungen") unterstützen.

Anmeldung zum CSD-Empfang 2026:

Das offizielle Anmeldeformular ist geschlossen. Wenn Sie trotzdem am CSD-Empfang teilnehmen möchten, kommen Sie gerne einfach vorbei – wir lassen alle rein!

Bewegendes Gedenken an die queeren Opfer der NS-Zeit 2026

Wie jedes Jahr luden die Landesverbände Queeres Netzwerk NRW, LSVD+ NRW und Netzwerk Geschlechtliche Vielfalt Trans* NRW mit der ARCUS-Stiftung auch 2026 anlässlich des Holocaust-Gedenktags am 27. Januar zum Gedenken an die queeren Opfer des Nationalsozialismus am Mahnmal „totgeschlagen – totgeschwiegen“ ein.

Trotz regnerischen Wetters fanden sich knapp 150 Menschen ein, um mit einer Schweigeminute und Blumenniederlegung im Rahmen des Gedenkens ein kraftvolles Signal gegen Ausgrenzung, Hass und Gewalt in unserer Gesellschaft zu senden. Auch der WDR war dieses Mal mit einem Kamerateam präsent und zeichnete die Versammlung für die Sendung Lokalzeit auf.

In der diesjährigen Gedenkrede betonte Bürgermeisterin Maria Helmis-Arend die Bedeutung der Anerkennung aller Opfergruppen des Nationalsozialismus. Demokratische Erinnerungsarbeit sei angesichts eines erstarkenden Rechtsextremismus und wachsender Hasskriminalität gegen queere Menschen und andere marginalisierte Gruppen besonders dringlich: „Wer die Demokratie schützen will, muss ihre Grundlagen ernst nehmen. Und dazu gehört die Anerkennung derer, die zu lange am Rand standen. Gedenkarbeit muss daher als demokratische Praxis definiert werden. Sie schafft Öffentlichkeit – für das, was zu oft unsichtbar blieb. Und sie stiftet Vertrauen – in einen Staat, der aus seiner Geschichte lernt.“

Das Gedenken wurde wieder musikalisch umrahmt vom Chor der Zauberflöten, die auch als Paten des Mahnmals fungieren.

Ein großer Dank gilt zudem den zahlreichen Teilnehmenden, die sich trotz Nässe und Kälte für eine würdevolle und bewegende Gedenkveranstaltung zusammengefunden haben.

Jubiläumsempfang: 25 Jahre SCHLAU NRW

25 Jahre SCHLAU NRW sind Grund zum Feiern! Am 10. Oktober ab 16 Uhr lädt das SCHLAU NRW-Team zum großen Jubiläumsempfang im Kulturbunker in Köln Mülheim ein.

Seit einem Vierteljahrhundert gestaltet das SCHLAUe Netzwerk Bildungs- und Begegnungsräume zu geschlechtlicher, romantischer und sexueller Vielfalt. In Zeiten steigender Queerfeindlichkeit ist diese Arbeit und deren Sichtbarkeit wichtiger denn je. Gemeinsam mit den SCHLAU Teamenden, Vertretungen aus der Politik und Kooperationspartner*innen möchte SCHLAU NRW auf die Ursprünge der SCHLAUen Bildungsarbeit zurückblicken.

Leni Bolt führt durch das Programm, in dem die Professionalisierung des SCHLAU-Projekts zu einem starken landes- und bundesweit aktiven Netzwerk nachgezeichnet und ein bestärkender Blick in die Zukunft gewagt wird.

Abgerundet wird der Empfang durch eine Keynote zu Queerness & Schule sowie Grußworten und einer Podiumsdiskussion. Danach wird es einen entspannten gemeinsamen Ausklang des Abends geben. Für alkoholfreie Getränke und einen kleinen Imbiss wird gesorgt. 

Ihr möchtet teilnehmen? Hier geht es zur Anmeldung.

Kompassnadel 2025 geht an den SC Janus

Mit großer Freude verkünden wir, dass der SC Janus aus Köln – Europas ältester und größter queerer Sportverein – mit der Kompassnadel 2025 ausgezeichnet wird.

Gewürdigt wird der SC Janus für seine Pionierrolle in einer nach wie vor heteronormativ geprägten Sportwelt: seit nunmehr 45 Jahren lebt der queere Verein Sport als verbindende Gemeinschaftsaktivität vor und fördert diskriminierungsfreie Räume innerhalb der queeren Community.

Die feierliche Preisverleihung findet am 5. Juli 2025 zwischen 12:00-14:30 Uhr im Rahmen des CSD-Empfangs im Maritim Hotel Köln statt. Ihr könnt hier für den CSD-Empfang anmelden.

SC Janus

Der SC Janus e.V. ist Europas ältester und größter queerer Sportverein. Er bewegt Köln nun seit über 45 Jahren: mit einem vielfältigen Trainingsangebot mit 90 Sportangeboten aus über 45 Sportarten an sieben Tagen die Woche, Ligabetrieb, zahlreichen nationalen und internationalen Sportturnieren und politischem Engagement für mehr als 2.100 Mitglieder ermöglicht er sportliche Erfahrungen in einem diskriminierungsfreien Raum.

Der SC Janus ist nicht nur ein Trainingsort – er ist auch ein sozialer Anker, ein sicherer Hafen und ein Symbol für gelebte Gemeinschaft. Der Verein bringt Menschen zusammen – unabhängig von Herkunft, Geschlecht, Identität oder Alter. Er bietet einen sicheren Raum für Begegnungen, Freundschaften und gegenseitige Unterstützung.

Darüber hinaus engagiert sich der Verein seit über 45 Jahren national und international für mehr Homo- und Transfreundlichkeit, betreibt Aufklärungsarbeit und fördert neben dem Sport Gleichstellung, ein soziales Miteinander, Identifikation und Zugehörigkeit.

Der SC Janus bewegt – für eine vielfältige, bunte und tolerante Gesellschaft, getreu dem Motto: SC Janus – mehr als Sport.

Kompassnadel

Im Rahmen des CSD-Empfangs verleiht das Queere Netzwerk NRW seit 2001 die Kompassnadel an Persönlichkeiten und Organisationen, die sich besonders um die Förderung der gesellschaftlichen Akzeptanz von LSBTIAQ* verdient gemacht haben. Heute ist der Preis eine der bedeutendsten queeren Auszeichnungen im deutschsprachigen Raum. Ursprünglich wurde die Auszeichnung in zwei Kategorien (Ehrenamt und Öffentliches Leben) verliehen, seit einiger Zeit nun wird jährlich nur noch eine Kompassnadel verliehen.

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