Netzwerk Geschlechtliche Vielfalt Trans* NRW fusioniert mit dem Queeren Netzwerk NRW
Im Rahmen von zwei simultan abgehaltenen Mitgliederversammlungen wurde heute, am 25.04.2026, in der Alten Feuerwache in Köln Geschichte geschrieben: einstimmig wurde die Fusion der beiden Landesverbände Queeres Netzwerk NRW und Netzwerk Geschlechtliche Vielfalt Trans* NRW (NGVT* NRW) besiegelt. Nach der Fusion des Queeren Netzwerks NRW mit der LAG Lesben NRW im Jahr 2023 ist die Fusion mit dem NGVT* NRW ein weiterer bedeutender Meilenstein für die LSBTIQA*-Communities in NRW.
Die Interessen und Bedarfe der Trans*- und nichtbinären Communitys werden innerhalb des Queeren Netzwerks NRW künftig in Form eines Besonderen Organs vertreten. Natascha Zimmermann (Vorstand NGVT* NRW) wechselt mit sofortiger Wirkung in den Vorstand des Queeren Netzwerks NRW. Die insgesamt 18 von den28 Mitgliedsgruppen des NGVT* NRW, die bislang noch nicht Mitglieder des Queeren Netzwerks NRW waren, wechseln ebenfalls mit sofortiger Wirkung unter das Dach des Queeren Netzwerks NRW.
„Die 2025 veröffentlichte Lebenslagenstudie ‚Queer durch NRW‘ macht deutlich: Trans*, inter* und nichtbinäre Menschen sind in besonderem Maß von Hass und Gewalt betroffen. Umso wichtiger sind Geschlossenheit und eine starke Interessenvertretung. Mit der Fusion mit dem Queeren Netzwerk NRW bündeln wir Kräfte – und verleihen den Stimmen der Trans*-Communitys in Nordrhein-Westfalen mehr Gewicht und Durchsetzungskraft!“ Natascha Zimmermann (Vorstand Queeres Netzwerk NRW)
„Diese Fusion ist ein entscheidender Schritt zur Stärkung queerer Communitys. Denn so unterschiedlich sie sind, verbinden sie gemeinsame Ziele: Gleichberechtigung, Selbstbestimmung, Sichtbarkeit und Akzeptanz. Gemeinsam werden wir diese Anliegen künftig mit noch mehr Nachdruck in Politik und Mehrheitsgesellschaft einbringen.“ Patrick Orth (Vorstand Queeres Netzwerk NRW)
Appell des Queeren Netzwerks NRW: Kommunalpolitik auch für queere Menschen!
Das Queere Netzwerk NRW hat im Zuge steigender Queerfeindlichkeit und Rechtsruck einen Appell an die demokratische Kommunalpolitikveröffentlicht. In diesem formuliert sind Forderungen, safer spaces für LSBTIAQ* besser zu schützen sowie Sensibilisierungs- und Präventivmaßnahmen gegen Queerfeindlichkeit umzusetzen. Dies ist auch vor dem Hintergrund des rechtsextremen Angriffs auf das Queere Zentrum in Mönchengladbach von erschreckender Aktualität.
Patrick Orth (Vorstand Queeres Netzwerk NRW) betont: „Seit den Kommunalwahlen im letzten Jahr richtet sich unser Blick noch stärker auf die Kommunen. Letztlich entscheidet sich ja hier, ob queere Bürger*innen frei und gleichberechtigt leben können. Wir haben daher Kontakt zu den kommunalen Spitzenverbänden aufgenommen und diesen Appell an die demokratische Kommunalpolitik veröffentlicht. Unsere Botschaft: Es gibt keine Demokratie ohne Gewaltschutz und Antidiskriminierung!“
100 Mitgliedsgruppen im Queeren Netzwerk NRW
Das Queere Netzwerk NRW erreicht heute einen bedeutenden Meilenstein: Mit nun über 100 Mitgliedsgruppen ist der Verband breiter aufgestellt denn je. Der kontinuierliche Zuwachs der letzten Jahre unterstreicht eindrucksvoll die Vielfalt der queeren Communities in Nordrhein-Westfalen.
In den vergangenen Jahren haben sich die Herausforderungen für queere Menschen verschärft – sowohl in NRW als auch bundesweit und international. Angesichts des Rechtsrucks und steigender Queerfeindlichkeit ist es umso wichtiger, dass queere Communities in ihrer Vielheit eng zusammenstehen und ihre Interessen für Sichtbarkeit, Akzeptanz und Gleichberechtigung gegenüber Politik und Mehrheitsgesellschaft selbstbewusst und mit geeinten Kräften vertreten. Das Queere Netzwerk NRW vertritt als kontinuierlich wachsender Landesverband einen großen Teil der queeren Communities in NRW und bündelt ihre Stimmen.
„Brückenbauen ist nicht immer einfach, doch das Ringen um gemeinsame Lösungen und Kompromisse zahlt sich langfristig aus. Die eindrucksvolle Marke von 100 Mitgliedsgruppen ist der Beweis dafür, dass die queeren Communities in NRW trotz ihrer Heterogenität zusammenhalten. Wir sind davon überzeugt, dass uns dieses Wachstum noch handlungs- und durchsetzungsfähiger macht. Diese Stärke bringen wir selbstbewusst und fachlich kompetent in die Queerpolitik in NRW ein.“, so der Vorstand des Queeren Netzwerks NRW.
Die Mitgliedschaft im Queeren Netzwerk NRW steht gemeinnützigen Organisationen und Initiativen offen. Auch nicht formal organisierte Gruppen können Teil des Netzwerks werden, sofern sie im Sinne der Satzungsziele tätig sind. Diese Offenheit ist ein wesentlicher Faktor für die lebendige und vielfältige Struktur des Verbandes.
Die Mitgliedsgruppen wählen im zweijährigen Turnus den sechs- bis achtköpfigen Vorstand, der die Netzwerkarbeit repräsentiert sowie die Fachstellen und Projekte des Queeren Netzwerks NRW strategisch lenkt.
Stellungnahme zum rechtsextremen Angriff auf das Queere Zentrum in Mönchengladbach
Hakenkreuzschmierereien, Sachbeschädigung und Bedrohungen – über Nacht vom 14.04. auf den 15.04.2026 wurde „Queers an der Niers e. V.“, das Queere Zentrum Mönchengladbach, das Ziel von Vandalismus. Als Queeres Netzwerk NRW verurteilen wir diesen rechtsextremen Angriff. Er ist ein trauriger Beleg dafür wie sehr der Hass und die queerfeindliche Hetze rechtsextremer Akteur*innen verfangen und schlussendlich zu gewaltvollen Taten werden. Solche Angriffe wollen nicht einfach nur einschüchtern, sondern Vielfalt grundsätzlich verdrängen.
„Der Angriff auf das Queere Zentrum in Mönchengladbach bestätigt erneut die Zunahme queerfeindlicher Gewalt in unserer Gesellschaft. Rechtsextreme agieren dabei nicht mehr nur mit Worten, sondern auch mit direkter Gewalt. Unsere volle Solidarität gilt den Betroffenen. Von der Kommunal- und Landespolitik erwarten wir endlich ein entschlossenes und wirksames Vorgehen gegen Queerfeindlichkeit.“, so Laura Becker, Vorstandssprecherin des Queeren Netzwerks NRW.
Es benötigt dringend weitere Maßnahmen zum Schutz vor und zur Prävention von Queerfeindlichkeit. Dazu gehören LSBTIAQ*-Beauftragte in allen Kommunen, landesweite Akzeptanzkampagnen, Stärkung der Meldestellen, Sensibilisierung der Polizei sowie eine unmissverständliche und öffentliche Verurteilung von Hass und Gewalt gegen LSBTIAQ*. Wir fordern sowohl die Politik als auch die Zivil- und Mehrheitsgesellschaft dazu auf, eng zusammenzurücken und sich dem Hass entgegenzustellen: Verurteilt Gewalt und zeigt sichtbar Haltung für demokratische Werte und eine offene Gesellschaft.
Downloads
Pressemitteilung von Queers an der Niers e. V. – Queeres Zentrum Mönchengladbach: „Angriff auf unser Zentrum: Wir lassen uns nicht einschüchtern“
Queeres Netzwerk NRW auf der didacta 2026
Wir waren als Queeres Netzwerk NRW vom 10.-14. März 2026 zum ersten Mal mit unseren Fachstellen und Projekten auf der didacta – Die Bildungsmesse vertreten und freuen uns riesig über das breite Interesse vieler Besucher*innen an unseren Angeboten und über die zahlreichen guten Gespräche!
Dieses Jahr fand die führende Fachmesse und Weiterbildungsveranstaltung für das gesamte Bildungswesen in Köln statt und vereinte eine ganze Bandbreite moderner Bildungs- und Lernangebote. Eine großartige Chance für mehr Sichtbarkeit, die wir uns nicht entgehen lassen durften!
Unser Team informierte mit einem Infostand das Fachpublikum aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft über unsere Bildungs- und Antidiskriminierungsarbeit, verteilten zahlreiche unserer Infomaterialien und konnten viele neue Kontakte knüpfen.
Widerstand und Resilienz: Queerer Neujahrsempfang 2026
Der Queere Neujahrsempfang der Landesverbände Queeres Netzwerk NRW, LSVD+ NRW und NGVT* NRW stand im Zeichen geeinter queerer Communities, ihrer Resilienz und des weiterhin notwendigen Widerstands. Über hundert Teilnehmende aus Mitgliedsgruppen und Politik versammelten sich am 30. Januar im Kolpingsaal des Düsseldorfer Townhouse für einen Abend des Austauschs und Empowerments.
Laura Becker, Vorstandssprecherin des Queeren Netzwerks NRW, konzentrierte sich in ihrer Begrüßungsrede weniger auf die weltpolitische Schieflage als vielmehr auf landesbezogene Inhalte und lobte die Facharbeit der queeren Communities: etwa die Erarbeitung von Qualitätsstandards für die queere Jugendarbeit oder die Beratung von Kommunen und die damit einhergehende konkrete Verbesserung des Lebensalltags queerer Menschen in NRW. Die Qualität der Arbeit zeige sich unter anderem auch an der immensen Nachfrage des Informationsmaterials über den Shop des Queeren Netzwerks NRW. Zahlreiche Publikationen, zum Beispiel die Broschüren „Queere Kommunalpolitik“ oder „Gut versorgt?!“ seien schnell vergriffen gewesen. Das belege die immensen Bedarfe nach Aufklärung und Sensibilisierung. Angesichts der Erstarkung rechtsextremer und populistischer Kräfte hob sie den wirkungsvollen Widerstand durch die mutigen CSDs sowie die Demokratiearbeit der Communities im Allgemeinen hervor: „Damals wie heute gilt, dass Widerstand gegen Hass, Menschenfeindlichkeit und Ausgrenzung ein Einsatz für Demokratie ist. Wenn ich von Widerstand spreche, dann meine ich immer genau das: demokratisch handeln!“ Neben einem kurzen Ausblick auf die im April anvisierte Fusion mit dem NGVT* NRW erinnerte sie an die wegweisende Gründung der LAG Lesben in NRW 1996 und die bis heute wichtige Sichtbarkeit lesbischen Engagements innerhalb queerer Communities. Laura Becker beendete die Rede mit dem Versprechen, dass „wir als Queeres Netzwerk NRW nicht lockerlassen und unsere Arbeit für queere Akzeptanz fortsetzen werden. Wir werden sichtbar sein, den Finger in die Wunde legen und die demokratische Mehrheitsgesellschaft in die Pflicht nehmen! Wir werden das mit vielen unterschiedlichen Maßnahmen und Strategien machen, aber vor allem werden wir gemeinsam als queere Communities zukünftig Brücken schlagen und Menschen mitnehmen.“
Wir trauern um die wegweisende Politikerin und ehemalige Bundestagspräsidentin Rita Süssmuth. In den 80er Jahren stellte sich Rita Süssmuth als Gesundheitsministerin gegen ihre eigene CDU, als diese Aids-Kranke stigmatisierte. Sie kämpfte für mehr Aufklärung, für Prävention und setzte sich dafür ein, Homosexuelle und queere Menschen im Allgemeinen menschenwürdig zu behandeln. Diesen mutigen Einsatz – auch gegen große Widerstände in der eigenen Partei – würdigten wir 2004 mit der Kompassnadel. Die politische Landschaft verliert mit Rita Süssmuth nicht nur eine Verfechterin für queere Rechte, Frauenrechte und demokratische Werte, sondern auch einen moralischen Kompass.
Vielen Dank, Rita, für deine inspirierende Integrität, deine klare Haltung sowie deinen großen Dienst für eine offenere Gesellschaft. Wir werden dich nicht vergessen.
Stellenausschreibung: Projektreferent*in für die Fachstelle #MehrAlsQueer
Das Queere Netzwerk NRW ist der landesweite Fach- und Dachverband der LSBTIAQ*-Selbsthilfe mit mehr als 90 Mitgliedsgruppen aus ganz NRW. Wir bieten Vernetzung, Bildung, Beratung und Empowerment zu Themen sexueller und geschlechtlicher Vielfalt für Nordrhein-Westfalen.
Unsere Fachstelle #MehrAlsQueer sensibilisiert, berät, vernetzt und qualifiziert Fachkräfte, Teams und Organisationen zu Mehrfachdiskriminierungen von Queeren Menschen of Color/mit Flucht- und Migrationsgeschichte. Sie arbeitet mit den LSBTIAQ*-Strukturen, mit Migrantischen Selbstorganisationen (MSO) und den Strukturen der Migrations- und Integrationsarbeit in NRW zusammen.
Wir suchen zum 01.05.2026oder später eine*n engagierte*n Projektreferent*in #MehrAlsQueer (d/w/m/offen, 50%).
Die Stelle ist bis zum 31.12.2026 befristet. Eine Weiterbeschäftigung ist bei entsprechenden Fördermittelzusagen gewünscht und angestrebt.
Deine Aufgaben sind:
Fachberatung für Fachkräfte, Teams und Organisationen zu den Themen der Fachstelle
Konzeption, Weiterentwicklung und Durchführung von Sensibilisierungs-Worskhops und Weiterbildungen
Mitarbeit in der landesweiten Vernetzung und der Empowermentarbeit von LSBTIAQ* of Color/mit Flucht- und Migrationserfahrung
Gremien und Netzwerkarbeit sowie Veranstaltungsorganisation (z.B. Fachtage)
Öffentlichkeitsarbeit und Projektmanagement
Du bringst mit:
Ein abgeschlossenes Hochschulstudium der Sozialen Arbeit, Pädagogik, Migrations- oder Politikwissenschaften, Soziologie oder eine vergleichbare berufliche Erfahrung in der Bildungs- und Migrationsarbeit
Erfahrungen in der fortbildenden Arbeit mit Gruppen und im Projektmanagement
Feldkompetenz in LSBTIAQ*-Zusammenhängen an der Schnittstelle Flucht/Migration und Rassismuserfahrungen
Eine macht- und rassismuskritische Haltung sowie intersektionales Denken und Handeln
Wünschenswert sind Erfahrungen im Empowerment
Wünschenswert sind Kenntnisse in der Verwendung öffentlicher Mittel
Bereitschaft zu Abend- und Wochenendarbeit sowie Reisebereitschaft innerhalb NRWs
Sicherer Umgang mit gängigen EDV-Programmen und Social Media wünschenswert
Mehrsprachigkeit wünschenswert
Wir bieten:
Vergütung bis TV-L 11, Einstufung je nach Erfahrung
Einen facettenreichen Arbeitsbereich mit großen Gestaltungsfreiräumen
Regelmäßige Supervision und die Möglichkeit zu Fortbildungen
Flexible Arbeitszeitgestaltung in der Geschäftsstelle in Köln sowie Möglichkeiten zum mobilen Arbeiten
Wir freuen uns auf Deine Bewerbungen mit aussagekräftigem Motivationsschreiben und Lebenslauf bis zum 22.02.2026 ausschließlich per Mail und bitte in einer einzigen Datei an bewerbung@queeres-netzwerk.nrw. Wir bitten darum, auf das Einsenden eines Fotos zu verzichten.
Wir möchten insbesondere Menschen mit persönlicher Migrationsgeschichte/Rassismus- und/oder Antisemitismuserfahrungen/Personen of Color und Schwarze Menschen sowie Menschen mit Beeinträchtigungen bestärken, sich bei uns zu bewerben. Ausdrücklich laden wir zudem trans- und intergeschlechtliche sowie nichtbinäre Bewerber*innen ein.
Die Bewerbungsgespräche finden voraussichtlich in der 11. Kalenderwoche in Köln statt.
Angesichts der politischen und gesellschaftlichen Lage war die Stimmung bei der Mitgliederversammlung 2025 des Queeren Netzwerks NRW von Sorgen, aber auch von kämpferischer Entschlossenheit geprägt: Eingeladen waren die aktuell 95 Mitgliedsgruppen. Der Einladung folgten rund 70 Teilnehmende aus allen Teilen in Nordrhein-Westfalen.
Die Tagesordnung startete mit dem jährlichen Bericht des Vorstands, der die Arbeit innerhalb des Queeren Netzwerks des vergangenen Jahres beschrieb und die Erfolge der einzelnen Fachstellen hervorhob. Beleuchtet wurde vor allem die 2024 von der Landesregierung NRW angedrohte Streichung der intersektionalen Fachstelle #MehrAlsQueer sowie die Kürzung finanzieller Mittel der landesweiten Kampagne ANDERS&GLEICH und der CSD-Förderung aufgrund der drastischen Haushaltskürzungen 2025 im sozialen Sektor. Die Streichung von #MehrAlsQueer konnte dank des engagierten Einsatzes vieler Unterstützenden abgewendet und die wichtige Arbeit der Fachstelle fortgeführt werden – wenn auch mit geringerem Volumen.
Nach dem Kassenbericht des laufenden Jahres wurden die Haushaltspläne für 2026 erläutert. Hier wiederum konnten positive Neuigkeiten verkündet werden: Nicht zuletzt aufgrund der richtungsweisenden Lebenslagenstudie „Queer durch NRW“ werden für das Jahr 2026 wieder mehr finanzielle Mittel für die CSD-Förderung, die Kampagne ANDERS&GLEICH und die Fachstelle Regenbogenfamilien NRW bereitgestellt.
Die Mitgliederversammlung 2025 kann als historisch bezeichnet werden, denn es wird einstimmig die Anstrebung einer Fusion mit dem Netzwerk Geschlechtliche Vielfalt Trans* NRW (NGVT* NRW) beschlossen. In den nächsten Monaten werden die notwendigen Schritte eingeleitet, um diesen Mitgliederbeschluss umzusetzen, der die politische Wirksamkeit des Queeren Netzwerks zweifellos nachhaltig stärken wird.
Auf der Tagesordnung stand auch die Wahl des Vorstands Birgit Kandler und Peter Hölscher traten nicht mehr zur Wahl an und wurden mit warmen Dankesworten sowie unter gebührendem Applaus von ihrem Vorstandsposten verabschiedet. Während die Wahl alle anderen Vorstandsmitglieder in ihrem Amt bestätigte, wurde Jan Bockemühl (BISS – Bundesinteressenvertretung schwuler Senioren e.V.) neu in den Vorstand hineingewählt. Der neu gewählte Vorstand des Queeren Netzwerks NRW setzt sich nun zusammen aus Neofitos Argiropoulos, Laura Becker, Jan Bockemühl, Birgit Bungarten, Heike Kivelitz, Patrick Orth und Lilith Raza.
Ihren Abschluss fand die Mitgliederversammlung mit der Verleihung der Ehrenmitgliedschaft des Queeren Netzwerks NRW an Christiane Freyer, die damit für ihre unermüdliche Arbeit im queeren Aktivismus, insbesondere für Lesben und trans* Personen sowie für ihr langjähriges ehrenamtliches Engagement bei der Organisation von CSDs, gewürdigt wurde.
Weitere Informationen zu der aktuellen Arbeit und den Jahreshighlights des Queeren Netzwerks NRW finden sich in dem Jahresbericht 2024, der hierkostenfrei bestellt oder heruntergeladen werden kann.
Neue Broschüre: „Queere Kommunalpolitik – Ein Leitfaden für Städte und Gemeinden in NRW“
Ob in Schulen, Vereinen oder in Behörden – Kommunalpolitik kann entscheidend dazu beitragen, dass LSBTIAQ*-Personen im Alltag gestärkt und sichtbar unterstützt werden. Mit „Queere Kommunalpolitik – Ein Leitfaden für Städte und Gemeinden in NRW“ veröffentlicht das Queere Netzwerk NRW eine Broschüre, die praxisnahe Anregungen in 17 Handlungsbereichen von Schutzräumen über Familie bis hin zu Sport und Kultur für eine queerfreundliche Kommunalpolitik liefert. Die vorgeschlagenen Maßnahmen können als einzelne Maßnahmen oder umfassend als kommunaler Aktionsplan LSBTIAQ* umgesetzt werden. Die Impulse zeigen, wie Vielfalt konkret gefördert und die Sicherheit queerer Menschen besser gewährleistet werden kann.
„Ob queere Menschen im Alltag gleichberechtigt und angstfrei leben können, entscheidet sich direkt vor Ort. In den Kommunen wird Vielfalt gelebt – oder ausgebremst! Dort zeigt sich, ob Politik den Mut hat, für Akzeptanz einzustehen und queeres Leben sichtbar zu machen. Darum braucht es eine klare Haltung und engagierte queere Kommunalpolitik.“ Heike Kivelitz (Vorstand Queeres Netzwerk NRW)
Die Broschüre kann ab heute für Adressen in NRW kostenfrei im Online-Shopdes Queeren Netzwerks NRW bestellt werden.
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