Widerstand und Resilienz: Queerer Neujahrsempfang 2026

Der Queere Neujahrsempfang der Landesverbände Queeres Netzwerk NRW, LSVD+ NRW und NGVT* NRW stand im Zeichen geeinter queerer Communities, ihrer Resilienz und des weiterhin notwendigen Widerstands. Über hundert Teilnehmende aus Mitgliedsgruppen und Politik versammelten sich am 30. Januar im Kolpingsaal des Düsseldorfer Townhouse für einen Abend des Austauschs und Empowerments. 

Laura Becker, Vorstandssprecherin des Queeren Netzwerks NRW, konzentrierte sich in ihrer Begrüßungsrede weniger auf die weltpolitische Schieflage als vielmehr auf landesbezogene Inhalte und lobte die Facharbeit der queeren Communities: etwa die Erarbeitung von Qualitätsstandards für die queere Jugendarbeit oder die Beratung von Kommunen und die damit einhergehende konkrete Verbesserung des Lebensalltags queerer Menschen in NRW. Die Qualität der Arbeit zeige sich unter anderem auch an der immensen Nachfrage des Informationsmaterials über den Shop des Queeren Netzwerks NRW. Zahlreiche Publikationen, zum Beispiel die Broschüren „Queere Kommunalpolitik“ oder „Gut versorgt?!“ seien schnell vergriffen gewesen. Das belege die immensen Bedarfe nach Aufklärung und Sensibilisierung. Angesichts der Erstarkung rechtsextremer und populistischer Kräfte hob sie den wirkungsvollen Widerstand durch die mutigen CSDs sowie die Demokratiearbeit der Communities im Allgemeinen hervor: „Damals wie heute gilt, dass Widerstand gegen Hass, Menschenfeindlichkeit und Ausgrenzung ein Einsatz für Demokratie ist. Wenn ich von Widerstand spreche, dann meine ich immer genau das: demokratisch handeln!“ Neben einem kurzen Ausblick auf die im April anvisierte Fusion mit dem NGVT* NRW erinnerte sie an die wegweisende Gründung der LAG Lesben in NRW 1996 und die bis heute wichtige Sichtbarkeit lesbischen Engagements innerhalb queerer Communities. Laura Becker beendete die Rede mit dem Versprechen, dass „wir als Queeres Netzwerk NRW nicht lockerlassen und unsere Arbeit für queere Akzeptanz fortsetzen werden. Wir werden sichtbar sein, den Finger in die Wunde legen und die demokratische Mehrheitsgesellschaft in die Pflicht nehmen! Wir werden das mit vielen unterschiedlichen Maßnahmen und Strategien machen, aber vor allem werden wir gemeinsam als queere Communities zukünftig Brücken schlagen und Menschen mitnehmen.“

Kompassnadel-Preisträgerin Rita Süssmuth verstorben

Wir trauern um die wegweisende Politikerin und ehemalige Bundestagspräsidentin Rita Süssmuth. In den 80er Jahren stellte sich Rita Süssmuth als Gesundheitsministerin gegen ihre eigene CDU, als diese Aids-Kranke stigmatisierte. Sie kämpfte für mehr Aufklärung, für Prävention und setzte sich dafür ein, Homosexuelle und queere Menschen im Allgemeinen menschenwürdig zu behandeln. Diesen mutigen Einsatz – auch gegen große Widerstände in der eigenen Partei – würdigten wir 2004 mit der Kompassnadel. Die politische Landschaft verliert mit Rita Süssmuth nicht nur eine Verfechterin für queere Rechte, Frauenrechte und demokratische Werte, sondern auch einen moralischen Kompass.    

Vielen Dank, Rita, für deine inspirierende Integrität, deine klare Haltung sowie deinen großen Dienst für eine offenere Gesellschaft. Wir werden dich nicht vergessen.  

© Foto: Stella v. Saldern

Stellenausschreibung: Projektreferent*in für die Fachstelle #MehrAlsQueer

Das Queere Netzwerk NRW ist der landesweite Fach- und Dachverband der LSBTIAQ*-Selbsthilfe mit mehr als 90 Mitgliedsgruppen aus ganz NRW. Wir bieten Vernetzung, Bildung, Beratung und Empowerment zu Themen sexueller und geschlechtlicher Vielfalt für Nordrhein-Westfalen.

Unsere Fachstelle #MehrAlsQueer sensibilisiert, berät, vernetzt und qualifiziert Fachkräfte, Teams und Organisationen zu Mehrfachdiskriminierungen von Queeren Menschen of Color/mit Flucht- und Migrationsgeschichte. Sie arbeitet mit den LSBTIAQ*-Strukturen, mit Migrantischen Selbstorganisationen (MSO) und den Strukturen der Migrations- und Integrationsarbeit in NRW zusammen.

Wir suchen zum 01.05.2026 oder später eine*n engagierte*n Projektreferent*in #MehrAlsQueer (d/w/m/offen, 50%).

Die Stelle ist bis zum 31.12.2026 befristet. Eine Weiterbeschäftigung ist bei entsprechenden Fördermittelzusagen gewünscht und angestrebt.

Deine Aufgaben sind:

Du bringst mit:

Wir bieten:

Wir freuen uns auf Deine Bewerbungen mit aussagekräftigem Motivationsschreiben und Lebenslauf bis zum 22.02.2026 ausschließlich per Mail und bitte in einer einzigen Datei an
bewerbung@queeres-netzwerk.nrw. Wir bitten darum, auf das Einsenden eines Fotos zu verzichten.

Wir möchten insbesondere Menschen mit persönlicher Migrationsgeschichte/Rassismus- und/oder Antisemitismuserfahrungen/Personen of Color und Schwarze Menschen sowie Menschen mit Beeinträchtigungen bestärken, sich bei uns zu bewerben. Ausdrücklich laden wir zudem trans- und intergeschlechtliche sowie nichtbinäre Bewerber*innen ein.

Die Bewerbungsgespräche finden voraussichtlich in der 11. Kalenderwoche in Köln statt.

Ansprechpersonen:
Benjamin Kinkel, Geschäftsführung Queeres Netzwerk NRW e.V.
(kinkel@queeres-netzwerk.nrw)
Malik Metwally, Referent #MAQ
(metwally@queeres-netzwerk.nrw)

Mitgliederversammlung 2025

Angesichts der politischen und gesellschaftlichen Lage war die Stimmung bei der Mitgliederversammlung 2025 des Queeren Netzwerks NRW von Sorgen, aber auch von kämpferischer Entschlossenheit geprägt: Eingeladen waren die aktuell 95 Mitgliedsgruppen. Der Einladung folgten rund 70 Teilnehmende aus allen Teilen in Nordrhein-Westfalen.

Die Tagesordnung startete mit dem jährlichen Bericht des Vorstands, der die Arbeit innerhalb des Queeren Netzwerks des vergangenen Jahres beschrieb und die Erfolge der einzelnen Fachstellen hervorhob. Beleuchtet wurde vor allem die 2024 von der Landesregierung NRW angedrohte Streichung der intersektionalen Fachstelle #MehrAlsQueer sowie die Kürzung finanzieller Mittel der landesweiten Kampagne ANDERS&GLEICH und der CSD-Förderung aufgrund der drastischen Haushaltskürzungen 2025 im sozialen Sektor. Die Streichung von #MehrAlsQueer konnte dank des engagierten Einsatzes vieler Unterstützenden abgewendet und die wichtige Arbeit der Fachstelle fortgeführt werden – wenn auch mit geringerem Volumen.

Nach dem Kassenbericht des laufenden Jahres wurden die Haushaltspläne für 2026 erläutert. Hier wiederum konnten positive Neuigkeiten verkündet werden: Nicht zuletzt aufgrund der richtungsweisenden Lebenslagenstudie „Queer durch NRW“ werden für das Jahr 2026 wieder mehr finanzielle Mittel für die CSD-Förderung, die Kampagne ANDERS&GLEICH und die Fachstelle Regenbogenfamilien NRW bereitgestellt.

Die Mitgliederversammlung 2025 kann als historisch bezeichnet werden, denn es wird einstimmig die Anstrebung einer Fusion mit dem Netzwerk Geschlechtliche Vielfalt Trans* NRW (NGVT* NRW) beschlossen. In den nächsten Monaten werden die notwendigen Schritte eingeleitet, um diesen Mitgliederbeschluss umzusetzen, der die politische Wirksamkeit des Queeren Netzwerks zweifellos nachhaltig stärken wird.

Auf der Tagesordnung stand auch die Wahl des Vorstands Birgit Kandler und Peter Hölscher traten nicht mehr zur Wahl an und wurden mit warmen Dankesworten sowie unter gebührendem Applaus von ihrem Vorstandsposten verabschiedet. Während die Wahl alle anderen Vorstandsmitglieder in ihrem Amt bestätigte, wurde Jan Bockemühl (BISS – Bundesinteressenvertretung schwuler Senioren e.V.) neu in den Vorstand hineingewählt. Der neu gewählte Vorstand des Queeren Netzwerks NRW setzt sich nun zusammen aus Neofitos Argiropoulos, Laura Becker, Jan Bockemühl, Birgit Bungarten, Heike Kivelitz, Patrick Orth und Lilith Raza.

Ihren Abschluss fand die Mitgliederversammlung mit der Verleihung der Ehrenmitgliedschaft des Queeren Netzwerks NRW an Christiane Freyer, die damit für ihre unermüdliche Arbeit im queeren Aktivismus, insbesondere für Lesben und trans* Personen sowie für ihr langjähriges ehrenamtliches Engagement bei der Organisation von CSDs, gewürdigt wurde.

Weitere Informationen zu der aktuellen Arbeit und den Jahreshighlights des Queeren Netzwerks NRW finden sich in dem Jahresbericht 2024, der hier kostenfrei bestellt oder heruntergeladen werden kann.

Neue Broschüre: „Queere Kommunalpolitik – Ein Leitfaden für Städte und Gemeinden in NRW“

Ob in Schulen, Vereinen oder in Behörden – Kommunalpolitik kann entscheidend dazu beitragen, dass LSBTIAQ*-Personen im Alltag gestärkt und sichtbar unterstützt werden. Mit „Queere Kommunalpolitik – Ein Leitfaden für Städte und Gemeinden in NRW“ veröffentlicht das Queere Netzwerk NRW eine Broschüre, die praxisnahe Anregungen in 17 Handlungsbereichen von Schutzräumen über Familie bis hin zu Sport und Kultur für eine queerfreundliche Kommunalpolitik liefert. Die vorgeschlagenen Maßnahmen können als einzelne Maßnahmen oder umfassend als kommunaler Aktionsplan LSBTIAQ* umgesetzt werden. Die Impulse zeigen, wie Vielfalt konkret gefördert und die Sicherheit queerer Menschen besser gewährleistet werden kann.    

„Ob queere Menschen im Alltag gleichberechtigt und angstfrei leben können, entscheidet sich direkt vor Ort. In den Kommunen wird Vielfalt gelebt – oder ausgebremst! Dort zeigt sich, ob Politik den Mut hat, für Akzeptanz einzustehen und queeres Leben sichtbar zu machen. Darum braucht es eine klare Haltung und engagierte queere Kommunalpolitik.“ Heike Kivelitz (Vorstand Queeres Netzwerk NRW)

Die Broschüre kann ab heute für Adressen in NRW kostenfrei im Online-Shop des Queeren Netzwerks NRW bestellt werden.

Stellungnahme zum Referentenentwurf zur Melderegisterverordnung („SBGG-Register“)

Im November vergangenen Jahres trat das Selbstbestimmungsgesetz (SBGG) in Kraft –  ein historischer Meilenstein für trans*, inter* und nicht-binäre (tin*) Communitys. Seitdem tin* Menschen seit Anfang November 2024 ihren Vornamen und Personenstand nach dem SBGG ändern können, wurde und wird das Selbstbestimmungsgesetz für polemische Wahlkampfrhetorik instrumentalisiert sowie regelmäßig im Bundestag infrage gestellt.  Aktuell ist das SBGG weiterhin in Kraft. Allerdings steht durch einen aktuellen Gesetzesentwurf ein erhebliches Diskriminierungs- und Sicherheitsrisiko im Raum für trans*, inter* sowie nicht-binären Personen, die das Selbstbestimmungsgesetz genutzt haben oder noch nutzen möchten.

Denn ein Referentenentwurf des Bundesministeriums des Innern zur „Verordnung zur Umsetzung des Gesetzes über die Selbstbestimmung in Bezug auf den Geschlechtseintrag im Meldewesen“, die zum 1.11.2026 in Kraft treten soll, hätte zur Folge, dass alle bisherigen und künftigen Nutzer*innen des SBGG in einem sogenannten „Sonderregister“ dauerhaft erkennbar sein würden. So wären alle Informationen zum früheren Geschlechtseintrag, zum Datum der Änderung, zur zuständigen Behörde, zum Aktenzeichen sowie zu früheren Vornamen dauerhaft gespeichert und für Behörden zugänglich. Dazu wurden von verschiedenen Akteur*innen, beispielsweise dem Bundesverband Trans*, bereits verfassungs- und datenschutzrechtliche Bedenken geäußert.

Eine Verabschiedung der geplanten Verordnung muss unbedingt verhindert werden. Es gehört zur Selbstbestimmung, selbst darüber entscheiden zu können, ob und welche Menschen den früheren Geschlechtseintrag sowie frühere Vornamen erfahren. Durch die Umsetzung der Verordnung hätten trans*, inter* und nicht-binäre Personen keine Kontrolle darüber, wer genau Zugriff auf ihre Daten erhält und würden zwangsgeoutet. Dies widerspricht dem Ziel des SBGG, die Selbstbestimmung von tin* Personen in Deutschland zu stärken. Eine Weitergabe früherer Einträge wird im SBGG geregelt und ist durch das Offenbarungsverbot verboten. Ein Verstoß wird mit einem Bußgeld geahndet und eine Weitergabe von Daten ist nur in äußersten Ausnahmefällen zulässig. Das Anlegen von Registern im Meldewesen mit SBGG-Nutzer*innen widerspricht dem Charakter des Offenbarungsverbots.

Menschen, die das Selbstbestimmungsgesetz bereits zur Änderung ihres Vornamens und Personenstandes genutzt haben, befürchten nun verbale und physische Gewalt, Stigmatisierung, Benachteiligung auf dem Arbeitsmarkt und weitere Diskriminierung in Folge eines Zwangsoutings. Menschen, die das SBGG nutzen möchten, werden durch das geplante Vorhaben eingeschüchtert und verunsichert. Bereits die Bekanntgabe des Referentenentwurfs hat in den Communitys für Entsetzen gesorgt und erschwert Personen schon jetzt den Zugang zum Selbstbestimmungsgesetz.

Trans*, inter* und nicht-binäre Menschen müssen u.a. rechtlich geschützt werden, anstatt noch stärker zur politischen Zielscheibe zu werden. Sollten trans*feindliche Parteien, Gruppierungen und Einzelpersonen Zugriff auf diese sensiblen personenbezogenen Daten erhalten, würde sich die Bedrohungslage für trans*, inter* und nicht-binäre Menschen voraussichtlich weiter verschärfen. Die Umsetzung der Verordnung stellt somit ein enormes Sicherheitsrisiko für tin* Menschen dar, die bereits jetzt eine besonders vulnerable Gruppe darstellen. Im Hinblick auf globale Entwicklungen lässt sich beobachten, dass die Rechte von trans*, inter* und nicht-binären Menschen vielerorts immer weiter eingeschränkt werden. Die Lebensrealität vieler tin* Personen, auch in NRW und in der Bundesrepublik, ist bereits jetzt davon geprägt, dass Diskriminierung weiter zunimmt.  

Das Queere Netzwerk NRW setzt sich entschieden gegen TIN*-Feindlichkeit, für Schutz vor Diskriminierung und für Aufklärungs- und Beratungsangebote ein. Die Rechte und das Leben von tin* und allen queeren Menschen zu schützen, ist eine Kernaufgabe unserer Demokratie.

Wir appellieren an alle Entscheidungsträger*innen, einer Verabschiedung der Melderegisterverordnung nicht zuzustimmen und deutlich zu machen, dass die Rechte von tin* Personen nicht nur geschützt, sondern ausgebaut werden müssen. Das Queere Netzwerk lädt alle dazu ein, die Petition „Kein Sonderregister für trans* Personen – Nie wieder Listen gegen Minderheiten!“ zu unterzeichnen.

Stellenausschreibung: Referent*in Melde- und Informationsstelle Queerfeindlichkeit NRW

Das Queere Netzwerk NRW e.V. ist der landesweite Fach- und Dachverband der LSBTIAQ*-Selbsthilfe mit mehr als 90 Mitgliedsgruppen aus ganz NRW. Wir bieten Vernetzung, Bildung, Beratung und Empowerment zu Themen sexueller und geschlechtlicher Vielfalt für Nordrhein-Westfalen. Wir sind Träger der Fachstellen Queere Jugend NRW, SCHLAU NRW, #MehrAlsQueer, Landeskoordination Trans*, Landeskoordination Inter*, Regenbogenfamilien NRW, der Melde- und Informationsstelle Queerfeindlichkeit, der Landeskampagne ANDERS&GLEICH sowie Q_munity und trans*sensibel um. In unseren Geschäftsstellen in Köln und Düsseldorf sind aktuell 32 Mitarbeitende beschäftigt.

Die Melde- und Informationsstelle Queerfeindlichkeit NRW ist ein Kooperationsprojekt des rubicon e.V., Lesben und Schwulenverband NRW (LSVD+), Netzwerk Geschlechtliche Vielfalt Trans* NRW (NGVT*) und Queeres Netzwerk NRW und wird durch eine gemeinsame Steuerungsgruppe der Kooperationspartner*innen fachlich koordiniert. Dienstort für die Stelleninhaber*innen ist die Geschäftsstelle des Queeren Netzwerks NRW in Köln. Die Meldestelle verfügt über zwei Referent*innen, wobei eine Stelle bereits besetzt ist.

Wir suchen zum 1. Januar 2026 oder später eine*n engagierte*n Referent*in Melde- und Informationsstelle Queerfeindlichkeit NRW (d/w/m/offen, 80%-90%, unbefristet).

Deine Aufgaben sind:

Du bringst mit:

Wir bieten:

Wir freuen uns auf Deine Bewerbung mit aussagekräftigem Motivationsschreiben und Lebenslauf
bis zum 04.11.2025 ausschließlich per Mail und bitte in einer einzigen Datei an:
bewerbung@queeres-netzwerk.nrw. Angaben zum Familienstand sowie das Einsenden eines Fotos werden nicht erwartet.

Uns ist es ein Anliegen, viele Perspektiven in unsere Arbeit mit einzubeziehen und Diskriminierungen entgegenzuwirken. Wir laden Personen mit mehrdimensionalen Positionierungen daher sehr zur Bewerbung ein. Besonders freuen wir uns über Bewerbungen von Menschen, die sich als trans*, inter*, non-binär oder als Queer of color bezeichnen.

Die Bewerbungsgespräche finden voraussichtlich in der Kalenderwoche 46 in Köln statt.

Ansprechpersonen:
Benjamin Kinkel (Pronomen: er), Geschäftsführung Queeres Netzwerk NRW
(kinkel@queeres-netzwerk.nrw)
Ronja Maier (kein Pronomen), Referent*in MIQ NRW (info@miq.nrw)

Jubiläumsempfang: 25 Jahre SCHLAU NRW

25 Jahre SCHLAU NRW sind Grund zum Feiern! Am 10. Oktober ab 16 Uhr lädt das SCHLAU NRW-Team zum großen Jubiläumsempfang im Kulturbunker in Köln Mülheim ein.

Seit einem Vierteljahrhundert gestaltet das SCHLAUe Netzwerk Bildungs- und Begegnungsräume zu geschlechtlicher, romantischer und sexueller Vielfalt. In Zeiten steigender Queerfeindlichkeit ist diese Arbeit und deren Sichtbarkeit wichtiger denn je. Gemeinsam mit den SCHLAU Teamenden, Vertretungen aus der Politik und Kooperationspartner*innen möchte SCHLAU NRW auf die Ursprünge der SCHLAUen Bildungsarbeit zurückblicken.

Leni Bolt führt durch das Programm, in dem die Professionalisierung des SCHLAU-Projekts zu einem starken landes- und bundesweit aktiven Netzwerk nachgezeichnet und ein bestärkender Blick in die Zukunft gewagt wird.

Abgerundet wird der Empfang durch eine Keynote zu Queerness & Schule sowie Grußworten und einer Podiumsdiskussion. Danach wird es einen entspannten gemeinsamen Ausklang des Abends geben. Für alkoholfreie Getränke und einen kleinen Imbiss wird gesorgt. 

Ihr möchtet teilnehmen? Hier geht es zur Anmeldung.

„Wähl Liebe“: Kampagne zu den Kommunalwahlen NRW 2025

Am 14. September 2025 stehen die Kommunalwahlen in Nordrhein-Westfalen an: Alle Wählenden haben es in der Hand, mit ihrem Kreuz auf dem Wahlzettel zu beeinflussen, wie es für unsere Städte und Gemeinden weitergeht! Gerade in Zeiten, in denen antidemokratische Kräfte an den Grundfesten unserer Demokratie rütteln, sind Stimmen für demokratische Parteien wichtiger denn je.

Um zur Wahl demokratischer Parteien aufzurufen, hat das Queere Netzwerk NRW mit Unterstützung des CSD Deutschland die Social Media Kampagne WÄHL LIEBE ins Leben gerufen: Mit einer Vielzahl an Kacheln können alle, die wollen, sich an der Kampagne beteiligen und die Kampagnenmotive auf Facebook oder Instagram posten. Das Social Media-Paket steht unten frei zum Download zur Verfügung.

Verwendet auch gerne unsere digitale Handreichung mit queeren Impulsen zur Kommunalwahl, die euch Anregungen und hilfreiche Tipps gibt, wie und welche Forderungen ihr für eine queerfreundlichere Kommunalpolitik stellen könnt.

Lasst uns das Netz gemeinsam bunt machen und Vielfalt stärken!

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Digitale Broschüre: „Queere Impulse zur Kommunalwahl 2025“

Am 14. September 2025 wird in Nordrhein-Westfalen gewählt. Das ist ein wichtiger Tag für unsere Städte und Gemeinden. Kommunalpolitik betrifft uns alle – und sie spielt auch für queere Menschen eine entscheidende Rolle. Denn: Was vor Ort beschlossen wird, hat direkten Einfluss auf das alltägliche Leben von LSBTIAQ*.

Gerade in Zeiten, in denen antidemokratische Kräfte bei Wahlen erstarken, ist es umso wichtiger, klare Zeichen für Vielfalt, Gleichberechtigung und Menschenrechte zu setzen.

Deshalb haben wir die digitale Broschüre „Queere Impulse zur Kommunalwahl 2025“ entwickelt. Sie bietet Anregungen und Forderungen für eine queerfreundliche Kommunalpolitik und zeigt, wie man mit lokalen Politiker*innen ins Gespräch kommen kann. Alle Inhalte verstehen sich als Vorschläge. Ob queere Themen in jeweiligen Kommunen bereits eine Rolle spielen oder nicht: In der Broschüre finden sich sowohl erste Schritte als auch weiterführende Ideen – allesamt praxisnah und umsetzbar.

Jetzt ist die Zeit, queere Anliegen sichtbar zu machen – vor Ort und in der Politik.

Bei Fragen oder Feedback zur Broschüre meldet Euch gerne bei uns unter: info@queeres-netzwerk.nrw

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