CouLe 2026 geht an Anders Amen

Für ihr außerordentliches Engagement für queer-lesbische Rechte, Akzeptanz und Sichtbarkeit werden Ellen Radtke und Stefanie Radtke, Pastorinnen und Betreiberinnen des YouTube- und Instagram-Kanals „Anders Amen“, vom Queeren Netzwerk NRW mit der CouLe – Preis für Couragierte Lesben 2026 ausgezeichnet.

Mit ihrem Kanal erreichen sie queere Christ*innen, Jugendliche, Familien, Menschen in Gemeinden sowie auch nicht-queere Gläubige. Sie machen lesbisches Leben als Pastorinnen sowie als queere Familie sichtbar und setzen sich kritisch mit queerer Akzeptanz in religiösen Räumen auseinander. Queere kirchliche Themen besprechen sie unaufgeregt, aber mit klarer Haltung. Sie vertreten Werte wie Selbstbestimmung, Akzeptanz und Respekt innerhalb der evangelischen Kirche und setzen damit auch ein Zeichen gegen jene, die den Glauben missbrauchen, um Hass und Queerfeindlichkeit zu legitimieren. Ihre reichweitenstarke Sichtbarkeit und große Integrität ziehen oft Anfeindungen und (religiösen) Hass nach sich, von denen sie sich jedoch weder einschüchtern noch beirren lassen. Ihre Stimmen, die in die heteronormative Mehrheitsgesellschaft hineinwirken, sind eine brückenbauende und demokratiestärkende Konstante in politisch kritischen Zeiten. 

Die CouLe – Preis für Couragierte Lesben würdigt Frauen* und Lesben*, die durch ihr persönliches Vorbild und ihr Engagement dazu beitragen, dass lesbisches Leben im öffentlichen Raum eine positiv besetzte Sichtbarkeit erfährt und selbstverständlich, frei, offen und ohne Angst vor Diskriminierung gelebt werden kann. Ihr Wirken soll sichtbar gemacht und öffentlich honoriert werden.

Die feierliche Preisverleihung findet am Samstag, 19. September 2026, von 15-17 Uhr in Münster statt. Das Event wird von Gebärdendolmetschenden begleitet. Der genaue Veranstaltungsort wird demnächst auf unserer Webseite bekanntgegeben.

 

Anmeldung: CouLe 2026 Preisverleihung in Münster

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Online-Veranstaltung: Vorstellung des Lagebildes Queerfeindlicheit NRW 2025

Am 13. Juli 2026 wird der Jahresbericht der Melde- und Informationsstelle Queerfeindlichkeit (MIQ NRW) für das Kalenderjahr 2025 veröffentlicht. Interessierte aus queeren Communitys, der Zivilgesellschaft, aus Politik, Medien und kommunalen Einrichtungen sind herzlich zur Vorstellung des Lagebildes Queerfeindlichkeit NRW 2025 eingeladen. Die Online-Veranstaltung findet am Mittwoch, 22. Juli 2026, 12-14 Uhr über Zoom statt. Der entsprechende Link wird allen Angemeldeten wenige Stunden vor Veranstaltungsbeginn per E-Mail zur Verfügung gestellt.

Im Rahmen der zweistündigen Online-Veranstaltung werden die Auswertung queerfeindlicher Vorfälle für das Jahr 2025 sowie Handlungsempfehlungen gegen Queerfeindlichkeit vorgestellt. Nach den wissenschaftlichen und zivilgesellschaftlichen Kurzinputs wird es die Möglichkeit geben, Fragen zu stellen.

Anmeldung: Online-Vorstellung Lagebild Queerfeindlichkeit 2025
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Neue Mitgliedsgruppe: Queer in Langenfeld

Das Queere Netzwerk NRW begrüßt Queer in Langenfeld als neue Mitgliedsgruppe im Landesverband. Der Verein Queer in Langenfeld in der mittelgroßen Stadt Langenfeld wurde im November 2025 mit dem Ziel gegründet, queeres Leben in Langenfeld sichtbarer zu machen und Räume zu bieten, in denen sich Menschen unabhängig von Sexualität, Geschlecht oder Lebenssituation willkommen fühlen können.

Entstanden ist der Verein aus der Aktivengruppe „Wir für Demokratie Langenfeld“, mit der auch weiterhin gute Kontakte gepflegt werden, ebenso wie mit der VHS, der Stadtbücherei, der Jugendhilfe, mit Fachwerk e.V. und mit der AWO. Der monatliche Queer-Talk ist zu einem offenen Treffpunkt für Gespräche, neue Kontakte und Gemeinschaft geworden. Das bislang größte Projekt des Vereins ist der erste Christopher Street Day in Langenfeld am 11. Juli 2026.

4 Vorstandsmitglieder des Queeren Netzwerks NRW mit dem Verdienstorden des Landes Nordrhein-Westfalen ausgezeichnet

Der 2. Juni 2026 war ein besonderer Tag für queeres zivilgesellschaftliches Engagement in NRW: In der Staatskanzlei Düsseldorf würdigte Ministerpräsident Hendrik Wüst 15 Persönlichkeiten, die sich ihr Leben lang mutig für queere Rechte sowie ein offenes, vielfältiges und demokratisches Miteinander starkgemacht haben, mit dem Verdienstorden des Landes Nordrhein-Westfalen. Der Verdienstorden ehrt als höchste Auszeichnung des Landes traditionell den herausragenden Einsatz für das Gemeinwohl und das Land Nordrhein-Westfalen. Als Queeres Netzwerk NRW freuen wir uns besonders über die Anerkennung dieser Pionierarbeit für queere Sichtbarkeit und Gleichberechtigung, denn zu den ausgezeichneten Personen gehören auch vier ehemalige und aktuelle Vorstände unseres Landesverbandes: Peter Hölscher, Heike Kivelitz, Reinhard Klenke und Steffen Schwab.

In der Eröffnungsrede der Zeremonie hob Ministerpräsident Hendrik Wüst den Einsatz der 15 neuen Träger*innen des Verdienstordens für das Land Nordrhein-Westfalen für ein respektvolles, offenes und diskriminierungsfreies Miteinander hervor: „Sie schaffen Sichtbarkeit und Teilhabe und stoßen so gesellschaftliche Debatten an. Damit tragen sie dazu bei, dass unterschiedlichste Lebensrealitäten selbstverständlich ihren Platz in unserer Gesellschaft haben. Mit klarer Haltung und großem persönlichem Einsatz stärken sie den Zusammenhalt und zeigen, wie wichtig Respekt, Gleichberechtigung und gegenseitige Anerkennung für unser Zusammenleben sind. Sie sind Vorbilder, denen unser tief empfundener Dank und unsere höchste Anerkennung gilt.“

In seiner Laudatio an Peter Hölscher betonte er dessen Einsatz für die Gleichstellung von queeren Menschen mit Beeinträchtigung: „Sein Ziel ist, dass das wichtige Thema „Barrierefreiheit“ ganzheitlich gedacht wird.“ Peter Hölscher engagiert sich seit rund einem Jahrzehnt für die Akzeptanz queerer Menschen in Nordrhein-Westfalen, besonders für die Gleichstellung queerer Menschen mit Behinderung. Er prägt das Projekt LSBTIQ*inklusiv, war Mitinitiator des Queeren Zentrums Düsseldorf e.V. und ist Delegierter des Inklusionsbeirats des Landes Nordrhein-Westfalen. Als Vorstandsmitglied des Queeren Netzwerks NRW war er insgesamt 6 Jahre lang aktiv.

Heike Kivelitz wiederum brächte durch ihr Engagement Menschen zusammen und schaffe Räume, in denen sie sich sicher fühlen könnten, hob Wüst hervor. „Insbesondere lesbischen Frauen“ habe sie „Sichtbarkeit, Unterstützung und Gemeinschaft gegeben.“ Heike Kivelitz ist seit vielen Jahren in der lesbisch-queeren Selbstvertretung in Nordrhein-Westfalen aktiv. Sie prägte die Fusion der LAG Lesben in NRW mit dem Queeren Netzwerk NRW, gründete den lesbischen Selbsthilfeverein Leslie e.V. und war Mitgründerin des Dachverbands Queers an der Niers e.V., der die regionale Vernetzung queerer Strukturen stärkt. Seit 2024 engagiert sie sich außerdem im Vorstand der ARCUS Stiftung. Ihre Zeit im Vorstand zuerst der LAG Lesben NRW und dann des Queeren Netzwerks NRW beläuft sich auf gegenwärtig 14 Jahre.

Er sei ein „Pionier der schwulen Aufklärungsarbeit und ein starker Kämpfer gegen HIV und AIDS.“. Wüst ehrte das Engagement von Reinhard Klenke, der sich seit den 1970ern für „Aufklärung, Selbstbestimmung und Anerkennung“ einsetze, also „noch in einer Zeit, in der Ausgrenzung und Angst für viele Alltag waren.“ Reinhard Klenke engagiert sich in der HIV-/AIDS- und queeren Selbstorganisation in Nordrhein-Westfalen. Er war Mitbegründer der Aidshilfe Paderborn und des Queeren Netzwerks NRW (damals noch Schwules Netzwerk NRW), das er auch insgesamt 22 Jahre als Vorstand mitprägte. Zudem gehört er zu den Organisatoren des ersten Kölner Christopher Street Day (CSD). Über viele Jahre wirkt er in landes- und bundesweiten AIDS- und Netzwerkgremien mit und engagiert sich in der ARCUS-Stiftung, zeitweise als Vorsitzender.

Steffen Schwab wurde ausgezeichnet für seine langjährige Vorstandsarbeit im Queeren Netzwerk NRW (damals noch Schwules Netzwerk NRW), das er an der Spitze „zu einem Verband entwickelte, der heute die ganze Vielfalt der Community sichtbar macht.“ Steffen Schwab engagiert sich seit den 1990er Jahren in der queeren Vereins- und Verbandsarbeit – zunächst bei der Schwulen Initiative Siegen e.V., später insgesamt 22 Jahre im Vorstand des Queeren Netzwerks NRW. Dort setzt er sich für die Weiterentwicklung vom Schwulen Netzwerk zum Queeren Netzwerk ein und begleitete als dessen Vorstandsvorsitzender die Gründung und Entwicklung der ARCUS-Stiftung, in der er weiterhin als Vorsitzender des Stiftungsrates aktiv ist.

Bildrechte: Mark Hermenau

LiNa lädt ein zum Netzwerktreffen

Unser Besonderes Organ LiNa (Lesben in NRW aktiv) lädt herzlich ein zum Vernetzungstreffen für Lesben und queer-lesbische Aktivist*innen aus NRW! Das Treffen bietet Raum für Austausch, Vernetzung, Strategien und praktische Impulse. Auch Menschen, die (noch) nicht offiziell bei LiNa dabei sind, sind ausdrücklich eingeladen, in die Arbeit von LiNa hineinzuschnuppern und sich einzubringen! Das Vernetzungstreffen findet statt am 13. Juni 2026, von 11-16 Uhr, in der Frauenberatungsstelle Düsseldorf (Talstr. 22-24, 40217 Düsseldorf).

Das Programm des Vernetzungstreffens umfasst einen Input zu Awareness vom Awarenessnetz NRW, die Vorstellung und Diskussion des Projekts „Intersektionale Solidarität“ vom Dachverband Lesben und Alter, einen Bericht vom Lesbian Summer Summit 2026 und vieles mehr.

Wir bitten um vorherige Anmeldung per E-Mail an: lina@queeres-netzwerk.nrw

Neue digitale Broschüre: Von Haltung zu Handlung - Leitfaden für ein queerinklusives Sportumfeld

Sexuelle und geschlechtliche Vielfalt gehören genauso zum Sport wie Fairness, Team­geist und Respekt. Doch noch immer stoßen queere Menschen im Vereinsalltag, auf Turnieren oder in der Organisation auf Unsichtbarkeit, Ausschlüsse oder Unsicherheit. Damit sich dies ändert, haben der Landessportbund NRW und das Queere Netzwerk NRW gemeinsam den digitalen Leitfaden „Von Haltung zu Handlung - Leitfaden für ein queerinklusives Sportumfeld“ veröffentlicht. Anhand vieler Praxisbeispiele zeigt dieser die Vorgehensweise im Verein und ermutigt zur Umsetzung.

Downloads:

CSD-Bewegung in Deutschland erhält die Kompassnadel 2026

Mit großer Freude verkünden wir als Queeres Netzwerk NRW, dass die CSD-Bewegung in Deutschland mit der Kompassnadel 2026 ausgezeichnet wird.

Die Auszeichnung begründet der Vorstand des Queeren Netzwerks NRW folgendermaßen: „Die verbesserten gesetzlichen Rahmenbedingungen für queere Menschen und die zunehmende Akzeptanz und Sichtbarkeit wären ohne die CSDs in Deutschland nicht möglich gewesen. In Zeiten zunehmender Queerfeindlichkeit, von der auch CSDs in vielen Städten betroffen sind, steht die Verleihung der Kompassnadel 2026 für die ungebrochene Kraft dieser Bewegung, die Vielfalt, Demokratie und Menschenrechte sichtbar verteidigt.“

Die Auszeichnung wird stellvertretend an die CSD-Vernetzer*innen NRW verliehen. Sabrina Reznizek, Toni Nezi und Pacco Menzel (Sprecher*innen der CSD-Vernetzer*innen NRW) werden die Kompassnadel 2026 stellvertretend für die gesamte CSD-Bewegung in Deutschland entgegennehmen.

Die feierliche Preisverleihung findet am 4. Juli 2026 zwischen 12:00-14:30 Uhr im Rahmen des CSD-Empfangs im Maritim Hotel Köln statt. Sie können sich ab jetzt für die Veranstaltung anmelden.

Kurzinfo zur CSD-Bewegung in Deutschland:

Ihren Ursprung hat die Bewegung hierzulande in der ersten Demonstration, die in Deutschland für die Rechte Homosexueller 1972 in Münster stattfand. Daraus entwickelte sich eine der größten und kontinuierlichsten Bürger*innenbewegungen. Millionen von Menschen sind seither gegen teilweise erheblichen öffentlichen und staatlichen Widerstand für die Gleichstellung und Akzeptanz queerer Menschen auf die Straße gegangen.

Die CSD-Bewegung ist Wurzel und Grundlage für tiefgreifende gesellschaftliche Veränderungen wie die Abschaffung des §175, die Öffnung der Ehe für alle und das neue Selbstbestimmungsgesetz. Und sie trägt auch heute die Themen auf die Straße, die queere Menschen nach wie vor bewegen: von Schutz vor queerfeindlicher Gewalt über Sichtbarkeit trans*, inter* und nichtbinärer Lebensrealitäten bis hin zur globalen Solidarität mit queeren Communities weltweit.

Kompassnadel

Im Rahmen des CSD-Empfangs verleiht das Queere Netzwerk NRW seit 2001 die Kompassnadel an Persönlichkeiten und Organisationen, die sich besonders um die Förderung der gesellschaftlichen Akzeptanz von LSBTIAQ* verdient gemacht haben. Heute ist der Preis eine der bedeutendsten queeren Auszeichnungen im deutschsprachigen Raum. Ursprünglich wurde die Auszeichnung in zwei Kategorien (Ehrenamt und Öffentliches Leben) verliehen, seit einiger Zeit nun wird jährlich nur noch eine Kompassnadel verliehen.

„Selbstbestimmt Familie“ – Erstes großes Familienwochenende für trans* und nichtbinäre Familien in Köln

Anlässlich des IFED 2026 (International Family Equality Day) fand unter dem Titel „Selbstbestimmt Familie“ vom 1. bis 3. Mai 2026 ein bundesweit bisher einzigartiges queeres Familienwochenende in Köln statt. Veranstaltet wurde das dreitägige Event von der Landesfachstelle Regenbogenfamilien NRW, dem Projekt Trans*sensibel sowie der Landeskoordination Trans* NRW.

Eingeladen waren trans* und nicht-binäre Erwachsene mit ihren Kindern sowie trans* und nichtbinäre Kinder und Jugendliche mit ihren Eltern. Mit dem Wochenende wurde ein geschützter Raum für Begegnung, Austausch und Empowerment geschaffen – für Familien, die im Alltag häufig Diskriminierung und Vorurteilen ausgesetzt sind und sich von bestehenden Familienangeboten oft nicht angesprochen fühlen.

Das vielfältige Programm umfasste unter anderem Workshops und moderierte Austauschräume, eine queere Zooführung, Bewegungsangebote sowie kreative und pädagogische Aktivitäten für Erwachsene, Kinder und Jugendliche. Mit rund 100 Teilnehmenden war dies die erste Veranstaltung dieser Größenordnung für Trans*-Familien in Deutschland.

Einen besonderen Höhepunkt bildete das landesweite Familienfest am Sonntag, den 3. Mai 2026, das anlässlich des International Family Equality Day (IFED) stattfand. Zum Familienfest mit Picknick kamen rund 250 Kinder, Jugendliche und Erwachsene aus Regenbogenfamilien. Auch als es am Nachmittag zu regnen begann, ließen sich vor allem die jungen Teilnehmenden nicht vom Toben, Malen und Spielen abhalten.

Der IFED wird jedes Jahr am ersten Mai-Wochenende weltweit mit Aktionen zur Stärkung der Akzeptanz und Sichtbarkeit von Regenbogenfamilien begangen. Mit dem Familienfest setzten queere Familien aus ganz NRW in Köln ein starkes Zeichen für gesellschaftliche Anerkennung und gleiche Rechte.

Mitveranstaltende/r des Familienfests war das rubicon e. V. aus Köln. Gefördert und unterstützt wurden das Wochenende und das Familienfest durch die Fachstelle LSBTI der Stadt Köln, dem Ministerium für Kinder, Jugend, Familie, Gleichstellung, Flucht und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen sowie die Bundesstiftung Magnus Hirschfeld.

Kooperation mit dem Düsseldorfer Schauspielhaus: Queer Art meets Britney X – 14. bis 17. Mai 2026

Passend zum IDAHOBITA, dem Tag Internationalen Tag gegen Homo-, Bi-, Inter- und Trans*feindlichkeit, wird das Düsseldorfer Schauspielhaus vom 14. bis zum 17. Mai vier Tage von queeren Künstler*innen bespielt. Auf allen Bühnen und in den Foyers des D’haus finden Gastspiele, Performances, Drag-Shows, Partys und Paneltalks statt, die sich mit der Lebensrealität queerer Menschen beschäftigen. Unter dem Motto »Hold me closer« widmet sich das Programm den Beziehungen von LSBTQIA*-Menschen – untereinander, zum eigenen Körper, der Herkunft und dem Zustand der Welt.

Das Queere Netzwerk NRW freut sich, auch zum vierten Mal als Kooperationspartner*in für die Drag Show »DRAG STAR NRW« dabei zu sein: Am 14. Mai treten fünf fabulöse Drag Queens aus NRW gegeneinander an, um mit Cat-Walks, Lip Sinc-Performances und Comedy den begehrten Titel zu holen.

Netzwerk Geschlechtliche Vielfalt Trans* NRW fusioniert mit dem Queeren Netzwerk NRW

Im Rahmen von zwei simultan abgehaltenen Mitgliederversammlungen wurde heute, am 25.04.2026, in der Alten Feuerwache in Köln Geschichte geschrieben: einstimmig wurde die Fusion der beiden Landesverbände Queeres Netzwerk NRW und Netzwerk Geschlechtliche Vielfalt Trans* NRW (NGVT* NRW) besiegelt. Nach der Fusion des Queeren Netzwerks NRW mit der LAG Lesben NRW im Jahr 2023 ist die Fusion mit dem NGVT* NRW ein weiterer bedeutender Meilenstein für die LSBTIQA*-Communities in NRW.

Die Interessen und Bedarfe der Trans*- und nichtbinären Communitys werden innerhalb des Queeren Netzwerks NRW künftig in Form eines Besonderen Organs  vertreten. Natascha Zimmermann (Vorstand NGVT* NRW) wechselt mit sofortiger Wirkung in den Vorstand des Queeren Netzwerks NRW. Die insgesamt 18 von den 28 Mitgliedsgruppen des NGVT* NRW, die bislang noch nicht Mitglieder des Queeren Netzwerks NRW waren, wechseln ebenfalls mit sofortiger Wirkung unter das Dach des Queeren Netzwerks NRW. 

„Die 2025 veröffentlichte Lebenslagenstudie ‚Queer durch NRW‘ macht deutlich: Trans*, inter* und nichtbinäre Menschen sind in besonderem Maß von Hass und Gewalt betroffen. Umso wichtiger sind Geschlossenheit und eine starke Interessenvertretung. Mit der Fusion mit dem Queeren Netzwerk NRW bündeln wir Kräfte – und verleihen den Stimmen der Trans*-Communitys in Nordrhein-Westfalen mehr Gewicht und Durchsetzungskraft!“  Natascha Zimmermann (Vorstand Queeres Netzwerk NRW)    

„Diese Fusion ist ein entscheidender Schritt zur Stärkung queerer Communitys. Denn so unterschiedlich sie sind, verbinden sie gemeinsame Ziele: Gleichberechtigung, Selbstbestimmung, Sichtbarkeit und Akzeptanz. Gemeinsam werden wir diese Anliegen künftig mit noch mehr Nachdruck in Politik und Mehrheitsgesellschaft einbringen.“  Patrick Orth (Vorstand Queeres Netzwerk NRW)